06.05. 2020

Sonnig mit kaltem Seewind.
Den Viehtrieb auf die Sommerweide gefilmt. In einer Minute waren geschätzt 60 Kühe, Kälber und einige Bullen vorbeigedonnert.
Heldenhaft mit dem Grafen gegen die Entropie gekämpft und den Saal und die hintere und seitliche Terrasse aufgeräumt.
Ein Bananenbrot gebacken.
Lange darüber nachgedacht, dass es (auch) in meinem Leben Menschen gibt, die ständig Unterstützung, Hilfe und Rettung in mannigfachen banalen Situationen und Lebensanforderungen benötigen. Die aber umgekehrt dies nicht leisten können und/oder wollen. (Dabei gehe ich nicht vom klassischen „eine Hand wäscht die andere“ aus, sondern von einem komplexen System gegenseitigen Gebens und Empfangens von Unterstützung in Gruppen. Das halte ich für selbstverständlich.) Mich gefragt, warum X oder Y von mir völlig unhinterfragt als so bedürftig akzeptiert werden, daß sie von mir und anderen rundum supportet werden, mit Dingen, die jeder andere selbstverständlich und klaglos tut oder gegen Bezahlung andere tun läßt. Natürlich steht immer das Versprechen dahinter, es werde irgendwann anders, wenn erst endlich dieses oder jenes eintritt.
Mich an Sätze erinnert, die ich ab und zu weggelacht habe. Daß es klasse sei, andere für sich arbeiten zu lassen. Daß Menschen selbst schuld seien, wenn sie so blöd seien, sich ausnutzen zu lassen. Daß das Universum schon jemanden schickt, es sei immer so gewesen.
Ich glaube, ich bin mittlerweile zu alt für so eine Sch… Meine Antennen sind in dieser Hinsicht nun besser ausgerichtet.

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