So langsam

gewöhne ich mich an die Tiefschläge.
Hausgemachtes Versagen ist nicht gerade meine Königsdisziplin.
Eine Kündigung nach 13 Jahren Zusammenarbeit. Drei Monate nachdem ich zugelassen habe, daß der reine Arbeitskontakt etwas persönlicher wird.
Irgendwas hat sich verändert. Obwohl ich meinen Job wie immer mache. Vielleicht ändert sich gerade der Markt, in dem ich arbeite. Eine Veränderung, die ich seit 5 Jahren prognostiziere und die ich scheinbar gerade nicht mitbekomme…
Schuld eigene.

Auch das noch:

  • Tickticktick -die spinnen, die SchwabenTickticktick -die spinnen, die Schwaben Wollte doch neulich einer über Immobilienscout für eine Dachwohnung in der Greifswalder Str. eine - lassen Sie mich Rechnen - […]
  • 2.9. 102.9. 10 Seit einigen Nächten wache ich zwischen 4 und 5 Uhr auf. Zum Aufstehen bin ich zu müde, das Einschlafen funktioniert erst gute […]
  • UÄRGS!UÄRGS! Da habe ich grade eben in einem akuten Süß-Anfall nach dem Nutella-Glas gegriffen, das immer fürs Kind und HeMan bereit […]
  • WegWeg 5 Tage für mich. Spätsommer am Chiemsee. Ohne Handy, ohne Internet, ohne Uhr. Mal sehen, ob meine Welt danach noch steht.

14 Gedanken zu „So langsam

  1. @all: danke! ich merke, wie sehr ich gerade mitgefühl brauche. und was die veränderungen angeht, ja, die sind nötig und ich weiß noch nicht so richtig wie ich es anfangen soll…

  2. Geht/ging mir genauso. Ich merke etwas, begreife es vielleicht auch, nur nicht so richtig. Die Kunden machen es einem dann klar.

    Immerhin hat mir das geholfen, einige sehr drastische Entscheidungen zu treffen.

  3. Mit Verlaub, sich Kündigungen, die gerade jetzt erfolgen muss man nicht gut finden aber man sollte sie nicht zwangsläufig auf sich beziehen und persönlich nehmen. Es sind Zeiten in den die Dinge aus ganz anderen Gründen aus dem Ruder laufen. Sind halt Geldzeiten.

  4. REPLY:
    ja gut, ich kündige auch gerade alles, was nicht nötig ist. da ich aber einen job habe, der meinen klienten soziale sicherheit offeriert (lt. sozialgesetz bin ich arbeitsvermittlerin), waren meine leute mir in krisenzeiten eher treu, weil niemand ein risiko eingehen wollte.

  5. „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“
    Egal was kommt, das Leben geht weiter……viel erfolg beim Mühlenbauen.

  6. aber aus ihren texten zu urteilen waren sie bisher eine meisterin des wandelns. blah.blah.. viel glück beim umbau!

  7. REPLY:
    windmühlen. hm. da bracht man ne menge kraft für.

  8. REPLY:
    dann bin ich scheinbar garnicht so allein mit meinem gefühl…
    weißt du, das blöde ist, das ich nicht in der lage bin, leuten zu erzählen, was sie hören wollen.

  9. REPLY:
    mal schauen. und mal schauen, was das für ein wandel wird.

  10. oh mann. oh mann. das ist wirklich hart.

    war gerade im schönen hof beim schaulaufen unserer branche. leer war es, und anders. getrübt. und nahezu ausschließlich miese produkte.wind der veränderung, eiskalter.

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