Peinlich genug

ist meine Macke mit den Türen: Wenn ich aufgeregt oder angespannt bin, kann ich Türen nicht öffnen oder drücke Türklingeln so, daß sie versagen. Ich habe bereits Seminare geschwänzt, weil ich – zu spät kommend – die Tür nicht aufbekam und glaubte, daß die Stunde doch ausfällt. Ich bin zu einem Geburtstag nicht erschienen, weil hinter einer Wohnungtür Totenstille herrschte und die Klingel nicht funktionierte, dabei saß dort eine ganze Geburtstagsgesellschaft, feierte und wartete auf mich. Meine Horrorvision ist, daß ich mich irgendwann in einer Klokabine irreversibel einschließe.
Der Typ im TGV ist aber auch nicht von schlechten Eltern. 2 Stunden den Zugverkehr lahmzulegen und dann mitm Klorohr auf dem Arm auf einer Trage abtransportiert werden…

Auch das noch:

  • Drei GRÖNÖ oder IsmirschlechtDrei GRÖNÖ oder Ismirschlecht Das Kind rang mir das Versprechen ab, sie mit dem Auto zum Möbelhaus zu fahren. Nun bin ich nicht so stoffelig, meinem Kind keinen […]
  • 27.01. 202127.01. 2021 Kalt, feucht und grau. Aber es gab 10 Minuten Sonne. Nüscht gemacht heute und abends todmüde. Na doch. Das Bad geputzt, Wäsche […]
  • +++Werbung Anfang++++++Werbung Anfang+++ Hosen und Röcke von Atelier LaDurance sind der Hammer! Das must have für Materialfetischisten. Liebevoll gearbeitet, genial […]
  • HaptikHaptik Mir wäre gerade nach morgenfeuchtem Lehm und trockenem Gras unter den Füßen. Und Terracottafliesen in der Küche, die […]

3 Gedanken zu „Peinlich genug

  1. Schräg.
    Ich hatte früher immer Angst in alten Regionalbahnen die Türen nicht aufzubekommen, weil die sich doch meist so furchtbar schwer öffnen lassen, und dadurch meine Haltestelle zu verpassen. Am schlimmsten war das nachts, wenn ich auch noch an irgendwelchen unbekannten Orten mitten in der Pampa aussteigen musste, wobei man nach draußen hin nichts sah (weil dunkel) und im Innern die Durchsagen des Zugbegleiters nicht verstand oder diese schlicht und einfach nicht vorhanden waren und dann einfach mal auf gut Glück irgendwo aussteigen musste.

  2. REPLY:
    oh, das kenne ich auch. ich bin in ganz früher jugend sonntags mit dem letzten zug ins oderbruch efahren. da hieß es haltestellen abzählen. wenn ich da falsch ausgestiegen wäre, hätte ich 20, 30 km laufen müssen.

  3. aufgrund meines fliegengewichts und zwei kaputten handgelenken (ich danke meiner ausbilderin!) kann ich zum teil die türen gar nicht erst aufstossen. so ist es mir auch schon passiert dass in veranstaltungen / termine versäumt habe weil ich vor „verschlossenen“ türe stand. ich dachte ich wäre ein bekloppter einzelfall (sorry, aber das wort be“kloppt“ kommt einem umweigerlich in den sinn wenn man meine handgelenke sieht, auf welchen kleine alien-geschwüre auf“ploppen“..). die horrorvostellung mit dem klo MUSS nahezu normal sein, denn ich schliesse mich nie ein. könnte sein dass ich nie mehr rauskomme. trauma.

Kommentare sind geschlossen.