Plötzlich, in diesem letzten Sommer

Ich kann nicht nur drinnen hocken, sage ich mir. Aber draußen, da ist alles zu viel. Ich muß immer nur weinen, von dem, was ich sehe, von dem, was mir einfällt.
Die Ideen schlagen in mich ein wie ein Meteoritenstrom. Ich bin doch keine, die Ideen glatt lächelnd an sich abprallen lassen kann und weitermacht im Konsumleben.
Es gibt so viel da draußen und ich gehöre dazu.

Auch das noch:

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3 Gedanken zu „Plötzlich, in diesem letzten Sommer

  1. REPLY:
    ach, ich will die welt ja garnicht verändern. ich will nur meinen platz finden.

  2. Weitermachen. Das Leben ist schön – la vita e bella. (Jaja, ich weiß: hilft nicht weiter – und wer gewinnt, bekommt den Panzer, aber es ist doch so!) Und wir sind für das verantwortlich, was in unserer nächsten Nähe ist. Denn anderes können wir meist nicht ändern. Wenn alle die Dinge positiv gestalten und beeinflussen würden, die genau vor ihrer Haustür, neben ihrem Parkplatz und im PC-Kabuff am Nachbarschreibtisch stattfinden, dann würde auch alles ok gehen.

    Ich glaube fest daran: wir können und dürfen nicht an den Widerlichkeiten der Welt ersticken. Wir können und dürfen sie im Kleinen ändern.

  3. REPLY:
    „Man muß die ganze Last der Welt auf sich nehmen
    und sie leicht machen, erträglich.
    Sie über die Schulter werfen
    wie den Rucksack und losziehen.“

    Zagajewski.

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