Die wilde Jagd

Was für ein Tag. Da passiert wochenlang so rein garnichts und da muß der Stoiber ausgerechnet an dem Tag den Hut nehmen, wo alle Mannen und Technik an der Orkanfront sind.
Ich habe zum ersten Mal seit dem 10. Dezember wieder den Fernseher angeschaltet. Er hustete und knurrte ein bißchen, Ignoranz bekommt dem alten Loewen nicht. Später habe ich dann den Beamer genommen. Es war zu schön, mit anzusehen, wie sie die Korrespondenten an den unmöglichsten Stellen in Deutschland ins Mikrophon (das sie mit beiden Händen festhielten) brüllten, es sei Sturm. Das das ZDF hatte auf dem Brocken ganz oben eine 1,50 m – 50 kg-Frau postiert, das kam besonders gut. Vielleicht hatten sie sie festgebunden. (Mal abgesehen davon, daß es selbst an ganz normalen Tagen dort tierisch windig ist…)
Aus Bayern kam spärlich nur wirres, schien mir. Ein Riesenkaspertheater muß dort stattgefunden haben. Die Jungs haben sich geschubst, ins Schienbein getreten und noch schnell über die anderen gepetzt: _Der hat aber eine Geliebte in Berlin und die ist schwanger!_
Tja Horst, das macht man einfach nicht, wenn man aus Ingolstadt kommt und verheiratet ist. Wir eingeborenen Hauptstadtbewohner haben zwar ein Verständnis für Menschen, die aus sexuell unterversorgten bayerischen Landstrichen kommen. Aber was sagt der Papst dazu?

Auch das noch:

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