Das Nutellaproblem

Ich bin Frühstückerin. Ohne mindestens ein Marmeladenbrot und einen Kaffee, egal, wie früh ich morgens aufstehe, bleibe ich stumm auf dem Klo hocken oder – falls ich es schaffe, mich in Bewegung zu setzen – renne ich womöglich ins nächste Auto, weil ich aus Unterzuckerung halb blind und nicht reaktionsfähig bin. Der Graf dagegen frühstückt vielleicht einmal im Vierteljahr, aber nur dann, wenn er erst mittags aufgestanden ist.
Die Frühstücksabteilung im Küchenschrank ist trotzdem nach dem Geschmack des Grafen gut sortiert, weil er spätabends mit süßem Zahn Dinge kauft, die er gerne mal essen würde: Erdnussbutter stückig, Bonne Maman Karamellcreme, Darbo Marillenmarmelade und last, but not least, Nutella.

Die reihe ich morgens beim Frühstück dann vor mir auf und lasse sie mir schmecken. Bis dann, ja bis, nach Wochen:
DerGrafso: Wo ist denn das Nutella? (man kann hier auch die Begriffe Erdnußbutter, Marmelade, Karamelcreme einsetzen)
Ickeso: Äh… Aufgegessen???
DerGrafso: Nö, kann nicht sein, ich hab doch da noch garnichts davon genommen.
Ickeso: Aber ich vielleicht?
DerGrafso: Aber das kann doch nicht schon alle sein!

Und so sorge ich für Nachschub bei den genannten Artikeln, esse sie natürlich dann wieder auf, sorge für Nachschub, denn sie könnten mal abgerufen werden, esse sie auf…

Ein Teufelskreis! Denn eigentlich kaufe ich nur einmal im Jahr ein Glas Nutella, esse es auf und gut wars. So wird man süchtig gemacht.

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