22.07. 2019

Das in Greifswald erworbene Himmelbett abgeladen und gründlich saubergemacht, bevor es ins Haus durfte. Die Matratze, die eine Dreingabe war, doch zu Sperrmüll erklärt, weil es zweifelhaft ist, daß der nicht waschbare Bezug nach dem Waschen wieder aufgezogen werden kann.
Plötzlich sehr heftige Zahnschmerzen gehabt. Der Innere Hypochonder meinte: Erst Zahnentzündung, dann Herzmuskelentzündung, Durchbruch der Blut-Hirn-Schranke und am Schluss noch ne richtige Sepsis. Hahahahaha!
Um den ruhig zu kriegen, mit der Zahnarztpraxis des Vertrauens telefoniert und einen Termin Dienstag 9 Uhr verabredet. Danach klangen die Zahnschmerzen ab. Natürlich.
Wahrscheinlich hat sich ein Nerv verabschiedet. Aber es ist besser, es wird mal nachgeschaut.
Über die Reiseorganisation nachgedacht. Auto fahren und Zahnarzt vertragen sich nicht. Am Montag mit dem Zug nach Oranienburg, beim Kind schlafen, dann zum Zahnarzt in die Friedrichstraße und anschließend mit dem Zug zurück? Machbar, aber die seltene und unzuverlässige Busverbindung von Oranienburg Süd zum Bahnhof war ein Gegenargument. (Soviel zum Thema „Autos sind überflüssig“.) Also morgens den ersten Zug nehmen und eine Punktlandung machen. Für die Rückfahrt ergab es sich wunderbar, dass die nächsten Gäste mich mitnehmen können. Es wäre sogar noch Zeit, auf dem Stoffmarkt am Maibachufer nach Schleiernessel und Wäscheknöpfen zu sehen.
Nebenher in einer Twitter-Diskussion zu Wort gemeldet, weil es mich
immer wieder antickt, daß die Perspektive der Westdeutschen auf berufliche Lebensentwürfe und finanzielle Selbständigkeit von Frauen oft dominiert und es vergessen wird, daß das, was sich heute in zaghaften Anfängen entwickelt und seit Jahrzehnten rollbacks hat, in der DDR eine Selbstverständlichkeit war.
Zeugin einer live-Demonstration des Dunning-Kruger-Effekts geworden. Die DDR erklärt bekommen. Gefragt worden, ob ich die DDRdenn nicht für einen Unrechtsstaat halten würde. Ich kam mir vor wie im Parteilehrjahr. Und nein, mit Leuten, die glauben daß „Das Leben der Anderen“ eine realistische Schilderung der DDR ist, diskutiere ich so etwas bestimmt nicht. Maximale Meinung und Wissen nur aus Hörensagen, das Ganze mit der Pose moralischer Überlegenheit gewürzt, das mochte ich schon bei den Genossen der SED nicht.

Am Nachmittag die hauptsächlich frequentierten Fußböden des Hauses geputzt. Zugeschaut, wie der Graf sein Farbspritzgerät testete.

Dann die Beine hochgelegt. Früh zu Bett gegangen, der Wecker war auf 3:30 Uhr gestellt.

Auch das noch:

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