20.07. 2020

Ein arbeitsreicher Montag, der wettertechnisch in zwei Teile zerfiel. Bis zum frühen Nachmittag regnete es immer wieder Schnüre. Danach strahlte die Sonne.
Wahrscheinlich liegen morgen wieder granatengroße Zucchini da, wo heute morgen noch ein Zweizentimetergürkchen war.
Ich machte eklige Arbeit und das 10 Stunden lang: Spinnweben von den Wänden kehren, Fensterbretter scheuern und akribisches Putzen der Fledermausgaube im Bad der Ostwohnung. An den Fensterrahmen waren sogar noch Putzspritzer aus der Zeit der Fertigstellung. Der Schimmel auf dem Silikon zwischen Rahmen und Scheibe (seit wann gibt es keinen Fensterkitt mehr?) wurde mit Klorix-getränkten Klopapierstreifen präpariert, auf das er bleicht, verschwindet und nie wieder kommt.
Ich hing Wäsche auf, mir riß wieder einmal die Leine. Zum dritten Mal in diesem Jahr.
Der Graf hatte inzwischen die Küchenschränke zusammengebaut. Das ist der größte Teil der Küche, die wir vor anderthalb Jahren mal in Berlin abgebaut hatten.
Wir trugen sie aus dem Saal nach oben, jetzt brauchen sie nur noch Arbeitsflächen und Geräte.
Dann war es halb 10 und ich fiel fast um vor Hunger. Mein Ich von gestern wollte nicht mehr so spät so schwer essen. Das Ich von heute brauchte Fischstäbchen, (Instant-)Kartoffelpü und Zucchinisalat.
Draußen schreien grade die Käuzchen. Männchen- und Weibchenruf im Wechsel. Vielleicht ist das Ehekrach.
Jetzt noch eine Dusche und das wars für heute.

Auch das noch:

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