17.11.10

Wenn dieser dämliche verschobene Tagesablauf dann mal endlich wieder ins Lot käme, wäre ich ein rundum zufriedenes Kerlchen.
Derzeit lese ich mindestens bis zwei Uhr und komme morgens nicht hoch (was heißt morgens, da lauschen andere schon auf das Tellerklappern in der Kantine). Meine innere Konditionierung hält mir eine Moralpredigt nach der anderen. Was mit Anfang 20 noch normal war, nämlich bis in den Tag hinein zu pennen, wenn es sich anbot, ist für mich nun der erste Schritt ins Asileben. Außerdem ist so ein fieses Morgentief schlimmer als Rückenschmerzen.
Das krieg ich schon wieder hin.

Auch das noch:

  • HeimkommenHeimkommen Es fühlt sich so an, als wäre das Jahr auf dem Weg nach Hause. Es trabt leicht müde, aber agitiert vor sich hin und freut […]
  • 17.8. 1017.8. 10 Wieder ein früher Tagesbeginn. Der Ranger hatte sich im Büro angesagt, weil ich ihm bei einer Facebookgeschichte helfen sollte. […]
  • An die eigene NaseAn die eigene Nase Noch vor einer Woche habe ich meine beste Freundin hochnotpeinlich darüber belehrt, daß sie doch als mittlerweile reifer Mensch […]
  • 30.03.201930.03.2019 Morgens (also für zu normaler Dorfzeit aufstehende Leute am hohen Vormittag) kam ein Nachbar und holte Beinwell-Pflanzen. Ich blieb gleich […]

4 Gedanken zu „17.11.10

  1. Haben Sie schon einmal so objektiv wie möglich in Betracht gezogen, dass es sich hierbei um Ihren natürlichen Lebensrhythmus handeln könnte ?

  2. REPLY:
    daß ich am späten nachmittag am produktivsten bin, weiß ich. aber so extrem war das noch nie.

  3. REPLY:
    Was spricht dagegen, bis mittags zu pennen, wenn keine Termine anstehen? Da könnten wir ja gleich angestellt sein.

  4. REPLY:
    vielleicht ist das das preußische in mir. lange schlafen (außer am sonntag) nicht ohne schlechtes gewissen, das geht nicht. blöde eigentlich.

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