16. Das 9. Buch in deinem Regal von rechts

Issac Asimow, Die Foundation-Trologie.
Ein Teil meines Versuches, nach Mauerfall die westliche Sci-Fi-Literatur nachzuholen.
Ich kannte ansonsten eher die Werke der ABS-Brothers oder Snegows Menschen wie Götter. Und LEM, natürlich, der in seinem Alterswerk immer kryptischer und unlesbarer wurde.
Der ganze Fragebogen.

Auch das noch:

  • ok.ok. jetzt bin ich richtig krank. edit: so einen hirnconnector, der meine fieberträume in blogeinträge verwandelt, wäre klasse. […]
  • 23.05. 202023.05. 2020 Es hatte tatsächlich nachts noch etwas geregnet. Der folgende Tag war bedeckt und schwül. Ich räumte das geschnittene Gestrüpp vom Hof […]
  • Sonntagsmäander im WinterwunderlandSonntagsmäander im Winterwunderland So mag ich den Winter in Berlin. Ein klein bisschen Schnee, so dass die Kinder ein, zwei Tage den Weinberg um die Ecke runterrodeln […]
  • Pech gehabtPech gehabt Heute habe ich meinem Sony Ericsson P910i (auf das ich damals ein Dreivierteljahr gewartet habe, bis es endlich auf den Markt kam) noch […]

8 Gedanken zu „16. Das 9. Buch in deinem Regal von rechts

  1. Ja, aber ihr habt wunderbare Autoren gehabt: Günter und Johanna Braun. Über die habe ich mich manchmal zerkugelt. Natürlich war es mehr Satire als Sci-Fi, aber die beiden habe ich echt gemocht. Ich habe jetzt, als ich wegen der Rechtschreibung von Günter nachsah, bemerkt, dass Johanna 2008 verstorben ist. Wie schade.
    Und ich bemerke auch, dass ich nicht auf deiner Blogroll bin. Aber es gibt ja auch andere Sachen, über die ich mich grämen muss:)

  2. REPLY:
    lieber steppenhund, du bist nicht aus ignoranz auf nicht meiner blogroll, sondern weil sie ein seit drei jahren unaufgeräumter sauhaufen ist! aber auch das ändert sich bald.

  3. REPLY:
    ich habe noch mal nachgeschlagen „der irrtum des großen zauberers“ habe ich von johanna und günther braun gelesen.
    das war eine sehr schön verpackte gesellschaftssatire.

  4. REPLY:
    hm, jetzt muß ich asimov noch mal lesen. von der warte aus habe ich das nie gesehen. und herbert franke ist an mir vorbeigegangen, weil da da aus der phase schon komplett raus war.

    mir fällt auf, daß science fiction ein jungsding sein muß. immer wenn ich mit einem gesprächspartner darauf komme, gibts ein riesenhallo: wie, du auch? und immer sind es männer, mit denen mir das passiert.

  5. REPLY:
    Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass sowenige Komponistinnen bekannt sind. (In Anlehnung einer Fragestellung bei ConAlma)
    Dazu bei mir ein eigener Eintrag:)

  6. Frau Koma, greifen Sie bitte weiter. Asimov in Ehren (gerade fällt mein Blick auf eine Reihe seiner Bücher, vor allem auch viele Ausgaben seines „Science Fiction Magazin“, in denen solche Perlen wie „Ememy Mine“ enthalten sind), aber das Genre gibt so unendlich viel mehr her.

    Darf ich Ihnen einen Campbell Jr. ans Herz legen? Einen Kurd Lasswitz? Hans Dominik*? Das ist SciFi – damals hieß das wohl noch Zukunftsroman der allersaubersten Sorte.

    Und so sehr wie in Ihnen (sympathischerweise) ein kleiner Nerd tickt.. so sehr glaube ich, daß Sie an dieser Litaratur auch Gefallen finden könnten.

    (Ansichtsexemplare stelle ich auf Wunsch gerne zur Verfügung)

    * auch wenn dieser etwas… arg krude Vorstellungen von manchen Dingen hatte

  7. REPLY:
    dominik, klar. lasswitz auch, das mit den zwei Planeten und „bis zum ende des seins“, glaube ich. Campbell jr. ist eine Bildungslücke.

  8. REPLY:
    Da gibt es noch eine ganze Reihe anderer Autoren. Ein Buch, das mir besonderen Eindruck gemacht hat, ist „die weiße Pest“ von Herbert Franke. Die Erkärung bedürfte eines eigenen Blogeintrags.
    Dominik war irgendwie lustig zu lesen. Ich habe ihn als „naiv“ in Erinnerung.
    Asimov stellt aber z.B. für mich eine Sonderrolle dar. ich glaube, dass sein Konzept der „Psychohistorik“ (In der Foundation-Trilogie)
    a) zutrifft
    b) von den allerwenigsten (und von keinen Politikern) verstanden wird.
    Kurzzusammenfassung: Massen sind in ihrer Reaktion vorhersagbar und beherrschbar. Mit Singularitäten muss man rechnen und dafür eigene Konvergenz- oder Kontingenzstrategien vorbereiten. (Fuchs)
    Auch dies ist eine Erkenntnis, für die die meisten Hirne zu kurz greifen. Die Massen wollen immer etwas „leicht verständliches“. Statistik ist leicht verständlich aber ungeliebt, weil man ihr durch den häufigen Missbrauch die falschen Attribute umhängt.
    Asimovs Behandlungen der Roboterthematik sind noch nicht widersprochen.
    Asimovs Beschreibungen der ersten Umgänge mit den damaligen Großrechnern hat meine Berufswahl beeinflusst.
    Und die bereue ich keineswegs.

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