16.04.2019

Trotz schlimmer Müdigkeit (ein Uhr nachts zurückgekehrt, geheizt und nach Red Bull wg. Autofahren erst halb vier eingeschlafen) um acht aufgestanden.
Ich bereitete mich darauf vor, zum Frühstück alle drei Beteiligten wegen des Lehms zusammenzufalten, sah aber kurz vorher noch ins Tracking. Zweite Lieferung geplant. Geht doch.
Dann ging ich mit den neuen und den alten Schläuchen in den Garten und stöpselte sie zusammen. Es reichte tatsächlich bis in die Mitte der Senke. Als ich ihn dann an den Wasserhahn am Haus anschließen wollte, wurde beim Leitung andrehen im Keller klar, dass das nicht mehr geht. Der Außenwasserhahn hängt an den Leitungen eines demontierten Badezimmers, die beim Abbruch des Fliesenbodens kaputt gegangen waren.
Aber der Graf ist in der Hinsicht gut ausgestatteter Superman. Mit ein paar Handgriffen improvisierte er einen Anschluss an die nächste Badewanne.
Ich versetzte in den nächsten Stunden immer mal den Rasensprenger, säte nach und hängte Wäsche auf. Während wir in Berlin waren, hatten sich die Vögel mit Grassamen den Bauch vollgeschlagen.
Nachmittags kam der Lehm und steht nun im Garten.
Eigentlich sollte es nach dem Zusammenbau des Betts für meine Mutter mit Putzen weitergehen, aber nach einer Schüssel war alles an mir der Meinung, ein Nickerchen wäre jetzt gut. Nach drei Stunden wurde ich wieder wach, heizte den Ofen, schloß die Fenster und der Graf und ich machten zu Feier unseres sechsten Hochzeitstages mit der Bierflasche in der Hand eine große Runde im Mondschein durch den Park und zur Trebel. Jetzt kommen die vier Monate mit der ewig dauernden Dämmerung und in einem Monat geht so ein Spaziergang wegen der Mücken nicht mehr.
Danach war nur noch esssen, duschen und ausruhen angesagt.

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