06.07. 2020

Ein Tag mit Sonnenschein, Wind, Regen und Gewitter, dramatische Himmel und Regenbogen inklusive. Am Abend hatte es sich sehr abgekühlt.
Ich entdeckte, daß irgendein Vieh die gestern gepflanzten Blumen abgefressen hatte. Kein Wunder, daß hier nur Pflanzen überleben, die entweder giftig, strohtrocken oder stachlig sind. Dann pflanzte ich mit Katzenassistenz Grünkohl und setzte noch längere Stäbe an zwei der Tomatenpflanzen, die riesig geworden waren. Eigentlich sollten beide San-Marzano-Tomaten sein, aber es ist nur eine davon. Die mir als Kürbisse übergebenen Pflanzen sind Zucchini, eine gelb und eine grün. Es werden unglaublich viele, so will es bei Zucchini das Gesetz. Auch die drei Hokkaido-Kürbis-Pflanzen nehmen gerade Anlauf.
Ich floh mit Shawn vor dem Regen und spachtelte in der Treppenkammer Tapete ab, eine Arbeit, die lange liegengeblieben war. Alles schaffte ich nicht, es war anstrengend, über Kopf zu arbeiten. Deshalb wechselte ich dazu, einen Kühlschrank, den wir aus dem Strausberger Lager geholt hatten, zu putzen.
Als die Sonne wieder rauskam, baute ich die erste Rankhilfe aus Bambus und als es donnerte und zu regnen begann, hakte ich noch schnell die Clematis daran.
Ich ging rein und war nur noch müde. Ich beschloß, Schluß zu machen und vielleicht noch ein bißchen zu nähen. Ich duschte und aß etwas. Dann schlief ich im Sessel ein, später wechselte ich aufs Sofa. Der Graf deckte mich irgendwann zu.
Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir noch nach Grimmen zum Einkaufen.

Auch das noch:

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