03.01. 2020

Letzter Tag der Auszeit.
Schlafen, stricken, Ofen heizen, Holz holen und Katzen flauschen. Nebenher Lasagne machen und die Küche aufräumen.
Abends dem tagelangen stakkatohaften Anteasern des neuesten Schirach-Films nachgegeben. Also, zwei Filme. Und damitbder Zuschauer die Sache auch richtig versteht, noch eine Dokumentation dazwischen.
Den ersten Teil aus der Sicht es Polizisten fand ich noch interessant, wenn auch brechtsch ruppig und karg. Die zwischengeschobene Dokumentation erklärte den Zuschauer schlicht für blöd. Der zweite Teil aus der Sicht des Strafverteidigers verärgerte mich zunehmend. Bräsig, eitel und dramaturgisch uninteressant. Weshalb sollte ich mir die gesamte Gerichtsverhandlung, die in einem Riesenmonolog des Verteidigers gipfelt und die Staatsanwältin und Richterin zu Statisten macht, noch einmal deckungsgleich anhören, wenn auch mit unterschiedlichen Kamerapositionen? Ein einziger dramaturgisch gut gebauter Film wäre wesentlich interessanter gewesen. Außerdem ist es mir ein Rätsel, warum in allen dritten Programmen der zweite Teil zeitgleich zum ersten Teil im ersten Programm lief.
Charmeoffensive für die Erhöhung des Rundfunkbeitrages? Ich hoffe, nicht.

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