Wer hat an der Uhr gedreht?

Und wusch! da sind fünf Tage vorbei. Auf dem Schreibtisch stapelt sich das Liegengebliebene, das Telefon klingelt vorwurfsvoll und ich hoppele nur noch hinterher.
Und ich bekomme die Abende kaum noch zusammen.
* Mittwoch: Robert Altmans letzter Film, danach im Nu Disput über Sinn und Unsinn des Bloggens und wie persönlich so etwas eigentlich ist
* Donnerstag: Klaus Beyer zu sehen war eine Enttäuschung, danach Totentanz im leeren Rheingold (Touris, ein nach Öffentlich-Rechtlichen aussehender alter Sack mit Callgirl, müde Barkeeper), ins Weekend nicht reingekommen (Der Türsteher: Ej, wir erwarten hier wischtige Leute! Ah ja? Dann fickt euch ins Knie!)
* Freitag: worst Absturz ever, zumindest für HeMan und einen alten Bekannten, dabei begann der Abend im Horvath genial (das war was für Mutters verfressene Tochter) und endete mit Cocktails bis Oberkante Unterlippe im Riva, ich hab mich dann damit gerettet, daß einer von dreien einen klaren Kopf behalten und Auto fahren muß
* Samstag: Schneckengrillen auf der Dachterasse, HeMan, meinereinem und noch zwei Ladies, Flugwurstgefahr, weil der Grill so dicht am Rand stand
* Sonntag: nur noch Rumhängen in der Sonne, der verlorenen Bikinifigur hinterhertrauern (absurd, zu Weihnachten war ich schlanker!), Reste kochen, Knutschflecke zählen und neue machen
Das Leben ist schön.

Auch das noch:

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5 Gedanken zu „Wer hat an der Uhr gedreht?

  1. nein, da war vorher das exil drin. geniale küche, begabter, bodenständiger koch. essen, so gut wie guter sex. leider relativ teuer (gemessen am materialeinsatz natürlich nicht), ich bin gern da, wenn ich nicht bezahlen muß.

  2. aber da, wo früher das exil drin war, da war dann ein paar jahre lang das cena, glaube ich. die hatten “cucina mediterranea” über der tür stehen, einen unglaublich arroganten kellner, der mich immer sehr zuvorkommend bedient hat, und irgendwann, da war der kellner weg und die qualität sowohl im service- wie auch im lukullischen bereich, ließ zu wünschen ganz ganz viel übrig.
    aber die lokalität an sich war damals schon sehr schön. ich muss es mir wohl mal wieder anschauen.

  3. das ist ja das schöne an kortisoninfusionen mit satt schmerzmittel. nix tut mehr weh plus latenter rausch…

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