Verstehen

Grade lese ich in der Zeit, pflaumenmusbrotkauend. Ein Artikel von Lebert Vater und Sohn über die Vater-Sohn-Beziehung. (Leider nicht zu verlinken.)
Manchmal passiert es noch, daß es über mich hereinbricht, so wie gerade eben. Daß mir das Pflaumenmusbrot auf den Teller zurückfällt und die Buchstaben verschwimmen.
Ich bin dankbar für die Tochter. Diese kleine, spröde, zarte und doch so geerdete Elfe mit ihren Honiglocken. Die mich immer wieder beschämt, weil sie viel natürlicher, grader, achtsamer und selbstverständlicher in die Welt geht als ich damals.
Und dann schwebt irgendwo da draußen der Sohn. Den ich nicht empfangen habe. Der fehlt. Jetzt hätte ich den Vater dafür. Der erste wirkliche Mann nach all den Jungs. Aber das Messer war schneller und hat mir diesen Weg abgeschnitten. So ist es.

Auch das noch:

  • Und dann waren es dreiUnd dann waren es drei nein, eigentlich vier, die sich meiner annahmen. Mal in meinen Kartoffelkeller hinabstiegen, hineinleuchteten und sagten: "Puh! Das sieht […]
  • Vigil 29Vigil 29 Erst kommt das Fressen, dann die Moral oder wie unsere Existenz unsere Wertmaßstäbe determiniert. Es war einmal, vor ungefähr 30 Jahren. […]
  • 04.05. 202004.05. 2020 Montag. Ich war ziemlich früh wach, schlief aber noch einmal ein. Der Graf mähte Rasen, ich markierte zur Sicherheit die Hasenglöckchen, […]
  • 25.7. 1025.7. 10 Ich stand sogar noch zu einer christlichen Zeit auf - so gegen halb 10. Das heißt, ich begab mich von der Horizontalen in die […]
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