Traumfalle

Ich öffne die Augen. Lähmung und Schwärze. Irgend etwas fällt auf mich, ein gewichtsloser, tiefschwarzer Lappen oder ein Schattenwesen – ich weiß es nicht.
Dann werde ich wach. Oft im Bett sitzend oder auf dem Rücken liegend. Den Mund weit geöffnet, hyperventilierend, den Puls bei zweihundert, die Stimmbänder wund und schmerzend. Es dauert lange, bis ich mich wieder beruhige und weiterschlafen kann.
Schlimmer ist das alles für Menschen, die womöglich in meiner Nähe schlafen. Bevor ich wach werde schreie ich. Lange und laut. So laut, wie ich am Tag nie werden könnte. Bis mich dann jemand weckt, zu Tode erschrocken oder ich von allein wach werde.
Was mich dann am Wiedereinschlafen hindert und so beunruhigt, ist das Nichts, das völlige Fehlen von Erinnerung an einen Trauminhalt, einen Auslöser. Nichts. Absolute Amnesie.

Auch das noch:

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