Nulltag

Das waren einfach ein paar lichtlose Tage zu viel. Es blieb beim „ich muss heute raus an die Luft“ und dann stolperte ich doch lieber gradewegs ins Bett. Dieser Zustand hat für mich eine Struktur. Wesenhafte Schatten aus grauen Insektenschalen, Spinnenweben und Staub, die mir folgen und mir irgendwann die Luft abdrücken.

Was da seit früh in meinem Kopf ratterte mit „das musst du heute erledigen!“ wurde ersatzlos gestrichen. Keine Betten bezogen, Mails geschrieben, Projekt-Tabelle gemacht. Nichts am neuen Kleid geändert. Isso.

Aber ist nicht nur hier so. In den Nachbarblogs herrscht auch November-Tristesse.

Auch das noch:

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  • 13.03.201913.03.2019 Früh aufgestanden, weil die Spedition ab 8 Uhr vor der Tür stehen könnte. Geheizt, gefrühstückt und den Grafen verabschiedet, der nach […]
  • 10.05.201910.05.2019 Ein nasser, aber milder Tag. Alle paar Stunden kippte der Himmel Wasser herunter, zwischendurch schien die Sonne. Immer wenn ich auf die […]
  • 27.04. 202027.04. 2020 Tag 2 der Regenprävention. Diesmal zu meiner Freude ohne kalten Wind, dafür mit gut Sonne. Zuallererst gab es einen Blick in den ersten […]

2 Gedanken zu „Nulltag

  1. Winterschlafstimmung auch hier. Arbeiten war leider trotzdem nicht zu umgehen, wenn auch eingekuschelt auf dem Sofa.
    Zusätzliche Wochenendfreuden: ein verstopftes Klo (dank Natron/Essig endlich wieder frei) und jetzt Ameisen in der Küche, die wahrscheinlich irgendwo im Dachgebälk sitzen. Bääh!

    Viele Grüße
    Ursula

  2. geht mir ziemlich auch so wie Ihnen ….. zu allem übel hat es hier heute auch noch geschneit und es kostet mich alle Restkraft, mich auf dem Bürostuhl zu halten.
    örks…

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