Menno!

Zuviel Schilddrüsenhormon, zuwenig Bewegung. In den letzten zwei Tagen mutierte ich zu einem haspelnden, zappelnden, überanstrengt aussehenden Wesen.
Und dann hab ich heute den Schweinehund, den inneren in den Schrank geschlossen, mich warm eingepackt und bin durch den Park gelaufen. Im zaghaften Schneegestöber.
Auf dem Rückweg tauche ich in einen Tagtraum. Meterhoher Pulverschnee, Wald, kleine Flußtäler: Norwegen. Das lauteste Geräusch ist das Fallen eines Schneeklümpchens vom Wedel einer Fichte. Meine Bewegungen werden so großzügig wie beim Skilaufen. Im Grunde könnte es jetzt noch stundenlang so weitergehen.
Im Görlitzer Park hat mich die Welt wieder. Und ich ärgere mich, daß ich dieses Wochenende unbedingt für ein institutionalisiertes spirituelles Update nutzen wollte. Wo es doch die Möglichkeit gegeben hätte, nach Salzburg zu fliegen und mit Tini, T.O. und Eddy stundenlang im Schnee zu meditieren.
Gott weiß, wozu es gut ist.

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Ein Gedanke zu „Menno!

  1. der gedanke an bewegung. ich muss das auch mal machen. meine bewegungen sind immer nur so abwegig.

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