13.09. 2019

Erstmal ausgeschlafen und den Tag langsam gestartet, weil ich erst gegen 4 Uhr eingeschlafen war.
Festgestellt, daß es wohl das aktuelle Waschmittel ist, was rote Frieseln und Juckreiz erzeugt. Der Graf chauffierte mich zu Edeka und ich kaufte Ersatz. Mal schauen, ob es wirklich daran liegt. Wäsche gewaschen und aufgehängt, es war schön windig.
Wurst und Speck bei der Manufaktur gekauft.
Eier, Porree und Sellerie von der Nachbarin bekommen. Die kleinen Kätzchen geherzt.
Das Obergeschoss gründlich geputzt. Staub gewischt, gesaugt, gewischt, zwei Bäder gemacht. Nach 22 Uhr fertig gewesen.
Aus einer Bulette und einem Brötchen einen Burger gebastelt. Jetzt Dusche und Bett.

12.09. 2019

Chips und Kabanos gefrühstückt. Dramameeting überstanden. Puh!
Olivenöl, Wein und Mandel-Seife beim Weinhändler gekauft.
Frau Fragmente und Ihre Freundin begrüßt. Bei Vollmond zurück aufs Dorf gefahren.
Um 3 Uhr nachts jetzt Bett.

11.09. 2019

Morgens schien schon die Sonne und wir stiegen ins Auto und fuhren ins Oderkaff. Dort trafen wir die Frau Wortschnittchen und meine Mutter.
Dann ging es mit einem Schlenker über den polnischen Baumarkt nach Berlin. Morgen ist wieder „Drama Baby!“-Zeit und es wird langsam wirklich nervig und lästig.

10.09. 2019

Ein ganz blöder Tag. Es regnete wieder, nach dem Frühstück putzte ich den Flur der dunklen Wohnung zu Ende – Werkzeuge und Maschinen entstauben, Türen und Ofen abwischen und zum Schluß den Boden wischen. Dieser feine Gipsstaub fliegt sonst überall hin.
Ansonsten hockte ich apathisch rum. An heißen Sommertagen hatte ich mir ausgemalt, wie ich im Herbst an der Nähmaschine sitzen würde, aber ich hatte keinen Antrieb.
Zudem war mir kalt. Ich heizte irgendwann doch den Ofen an, ganz langsam, damit der Schornstein erst einmal trocknete.
Dann waren noch Telefonate und Mails zum nächsten Dramameeting fällig.
Es regnete dann nicht mehr, war aber kurz vorm dunkel werden. Also auch keine Zeit, um draußen noch etwas Gras auf den Kompost zu fahren und frische Luft zu atmen.
Ich unterbrach das rumhängen irgendwann, um Steaks mit Kartoffelspalten und Zucchinisalat zu machen. Dazu trank ich einen hammermäßigen Rotwein, den im Sommer irgendwer mitgebracht hatte.
Zumindest konnte ich mich aufraffen, zu duschen.