15.03.2019

Kurz nach dem Frühstück mußte ich erstmal auf der Anschaffung von Spezialwerkzeug bestehen. Da ich hier bei jedem doppelflügligen Fenster mit Oberlicht 40 Einzelscheiben putze, brauche ich einen Fenstersauger. Der, den es in diesem Hause bereits gibt (weiß-türkis) und der in Berlin gute Dienste leistet, ist zu breit, jetzt gibt es noch einen von der Firma mit den gelben Produkten.
Dann gab es eine Planungsrunde.
Bevor der Regen begann, machte ich noch eine Runde durch den Park, um das zu vertiefen, was wir gestern auf den Plan gezeichnet hatten. Es ist noch immer stimmig. Dann suchte ich eine neue Stelle, um Pflanzen zu parken, bevor sie ihren Platz gefunden haben, die alte ist zu trocken, da muß ich zuviel gießen.
Am Nachmittag, es regnete mittlerweile stark, baute der Graf noch die Basis der mittlerweile entfernten Leichtbauwände im Gartensalon zurück. Nach Entfernung zweier Ziegelschichten kam gestampfter Lehm als Basis für Balken und Dielen zum Vorschein. Wir hörten auf, als der Regen vorbei war und der Sturm begann.
Ich machte die Lasagne von gestern warm und wir gingen nach nebenan zum Duschen. Der Wind riß einem die Türen aus der Hand.
Wir setzten uns vor den Fernseher und irgendwann kam die Wiederholung eines angenehm absurden Tatorts. Mittlerweile ist es meine Aufgabe, frühzeitig zu sagen, wer der Mörder oder was der Plot ist. Diesmal hatte ich schon nach 5 Minuten gelöst. Nicht aus dramaturgischen Gründen, sondern weil man nicht für drei Szenen (1 Mordsituation, 2 Rückblenden), die sich an einem halben Tag drehen lassen, einen bekannten Schauspieler einkauft.
Jetzt hat der Sturm nachgelassen und es besteht Hoffnung auf lärmfreien Schlaf.

14.03.2019

Ein Tag mit Primavera im Park. Sie hat so wohltuend meine Hilflosigkeit, meinen Kopfquark und mein ständiges Inneres „Hä?“ sortiert, so daß es jetzt einen Plan gibt. In dem Plan sind Linien und Kurven und Schwünge, die Wege sind und mehrere Areale mit Rasen und Wiese und Obstbäumen und vielleicht sogar einem Teich und Feuer im Zentrum.
Ansonsten haben wir Lasagne gegessen und im Herrenzimmer gesessen.

11.03.2019

Ein Tag in Dresden, der sich wie Weihnachten anfühlte.
Kalter Wind, Graupelschauer, drin im Warmen sitzen, viel essen und Geschenke.
Der Brenner und der Pufferspeicher der Pelletheizung aus dem Hause Spontiv gingen heute auf Speditionsreise nach Bassendorf.
Der Rest des Tages war Plaudern, Gartenplanung und Mittagsschlaf. Wie Urlaub ist das.
Der Tag aus Dereinst-Sicht ist (viel ausführlicher als meine im Halbschlaf geschriebenen Zeilen) hier nachzulesen.

09.03.2019

Noch ein Tag mit Regen, Wind und Sonne und einem mit der Motorsäge eskalierenden Nachbarn.
Wir beschlossen, heute nichts zu tun und haben es auch fast geschafft.
Der Graf verhing sich dann doch an der „kurzen“ Reparatur einer Tapetentür. Ich putzte unser Bad und holte Holz, mehr nicht.
Außerdem hielt ich zwei Stunden Mittagsschlaf und videofonierte zusammen mit dem Grafen mit Kind und Enkelkind.
Der 14 kW-Bullerjan im Probelauf bringt es noch nicht so richtig. Ofen und Schornstein funktionieren super. Nur die Konvektion im dunklen Flur ist suboptimal. Weil dort die in einem Bretterkasten steckende Bodentreppe ist, zieht alle Wärme durch Ritzen nach oben und in den angrenzenden Räumen verteilt sich fast nichts. Also ist abdichten und isolieren angesagt.