Irgendwie

ist ausruhen ziemlich langweilig.

Auch das noch:

  • WMDEDGT Mai 2020WMDEDGT Mai 2020 Frau Brüllen fragt wieder, was wir den ganzen Tag getan haben. Ich stand heute morgen um acht Uhr auf und ließ die Katzen nach draußen. […]
  • 03.05. 202003.05. 2020 Bis Mittag geschlafen, in der Sonne gestrickt und bis auf Arbeitsklamotten waschen nichts getan. So muß ein Sonntag aussehen.
  • 04.05. 202004.05. 2020 Montag. Ich war ziemlich früh wach, schlief aber noch einmal ein. Der Graf mähte Rasen, ich markierte zur Sicherheit die Hasenglöckchen, […]
  • 02.05. 202002.05. 2020 Der Tag fing langsam an und hatte es dann doch in sich. Der Graf wollte erst einmal nur schauen, wie es hinter der Mansardwand vom […]

16 Gedanken zu „Irgendwie

  1. Stimmt… wahrscheinlich kann ich darum nie so richtig stillsitzen ;)…

    Vier Wochen Strandurlaub nur mit Sonnenbaden wären definitiv mein Tod ;)…

    Viele Grüße
    Klaudia

  2. Hochverehrte Frau Koma,

    man kann Ruhephasen – auch solche, die einem unfreiwillig zustoßen – auch zu vielen sehr nützlichen Dingen nutzen. Ein Büchlein mit vielen leeren, weißen Seiten und ein Bleistift passen in jedes Gepäck, und die Ideen, die dabei entstehen, kann man im Wert nicht hoch genug taxieren.

    Zugegeben, je nach Intensität, mit der man das betreibt, wirkt dann der Urlaub natürlich weniger… urlaubartig.

  3. Langeweile ist ja auch ein toller Luxus, eigentlich.

  4. ich behaupte jetzt mal sobald ausruhen langweilig wird, ist man ausgeruht.

  5. REPLY:
    Ich weiß, was Sie meinen. In der Gefahr bin ich auch ständig. Deswegen zwinge ich mich ja momentan auch zur Langeweile. Und Stillsitzen liegt mir wirklich nicht besonders. Aber gaaaanz langsam merke ich, dass mir andere Ideen als Arbeiten und Megaprojekte zur Bekämpfung der Langeweile kommen. Schlafen, Essen und Lesen sind auf jeden Fall schon ein Anfang.

  6. REPLY:
    Workaholics wie wir können irgendwann mit Freizeit nicht mehr richtig umgehen. Deswegen ist man aber noch lange nicht erholt, nur weil man wegen der Entzugserscheinungen nicht stillsitzen kann. Und weil wir ein schlechtes Gewissen bekommen und uns ohne den ganzen Stress unsicher fühlen, nennen wir es Langeweile und fühlen uns schlecht, wenn wir uns erlauben mal fünf Minuten nutzlos zu sein. Man muss erst wieder lernen, das auch genießen zu können.

  7. Geht mit gerade genauso. Aber nachdem ich mich damit abgefunden habe und den Arbeitskrampf langsam loslassen kann, eröffnet sich plötzlich Raum für schöne Dinge, die einen im Positiven beschäftigen ohne den Erholungsfaktor einzuschränken…

  8. REPLY:
    es ist ja noch nicht mal urlaubszeit. da weiß ich, was ich tue: bauernhaus hüten und gartenarbeit.

  9. REPLY:
    nee, selbst das büchlein ist derzeit nicht gern gesehen, nichts aufschreiben müssen, nicht kreativ sein müssen, nix tun, außer kochen, lesen, essen, sport.

  10. REPLY:
    ja, den hatte ich gut 15 jahre nicht mehr, aber komisch ist es trotzdem.

  11. REPLY:
    das geht gerade bei mir garnicht. ich schieße immer wieder los, mache zu viel und hänge dann wieder tagelang in den seilen. ich habe einfach das normale maß verlernt.

  12. REPLY:
    oi, da haben Sie aber so was von recht.

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