Es hält Leib und Seele zusammen

Freitag:
Köfte beim Anatolier, die niedlichen, murmelgroßen Nudeltäschchen in Joghurtsauce sind von Mama handgemacht. Minztee dazu, später Rotwein.

Samstag:
Concorde-Törtchen, Liptauer à la Glam aufm Balkon in einem Meer frischgepflanzter Blumen, der Hausherr zünftig mit Erde im Gesicht. Später noch den ersten jungen Spargel mit Kartöffelchen und Hollandaise. Dazu Cremant und Prosecco.

Sonntag:
Nogger Choc im Zoo. Von Knut wackelte nur noch das dreckige Hinterteil in die Kulisse (Wenn ich schon mal im Zoo bin!) Dafür poppenden Geiern zugesehen. Abends riesengroße Rouladen mit tiefdunkler Sauce, Rotkohl mit Apfel und Speck, Blumenkohl mit Semmelbutter und Klöße. Für die Erdbeeren mit Grand Marnier waren wir dann alle zu satt. Dazu Cremant mit Erdbeere, Tscheppe Sauvignon Blanc (das Kind verträgt keinen Roten) und jede Menge Espresso.

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11 Gedanken zu „Es hält Leib und Seele zusammen

  1. REPLY:
    so musset sein. ich sollte auch mehr foodblogs lesen, da muß ich nichts essen.

  2. Jetzt habe ich erst recht Hunger! Wie kann man vom Lesen allein satt werden?

  3. REPLY:
    ja, schön wärs. aber dann könnte man auch nicht kochen. und ich koch doch so gerne. am zweitliebsten lasse ich mich bekochen.

  4. roulade, tiefdunkle sauce (denke mal mit rotwein), rotkohl mit speck (warum?) klöße und dazu man glaubt es kaum: sauvignon blanc von tscheppe….; duftet nach holunder frisch geerntetem paprika und den sonstigen frei interpretierbaren frühlingsdüften; das aroma des weins soll hier mal beschrieben werden; beim trinken zur roulade war das sicher nicht zu vernehmen. prost

  5. REPLY:
    sehr verehrter herr weinaufseher, daß das im prinzip nicht geht, weiß ich selbst. kindes wunsch war mein befehl. da zumindest ich weiß, wie er schmeckt und die junge generation vor so sachen wie 3 €-lambrusco immer noch nicht zurückschreckt mags angehen.
    rotkohl mit speck ist familientradition und die sauce a la oma basiert auf gut angeröstetem suppengrün. alles klar?

  6. REPLY:
    dinner zu kritisieren, bei denen man nicht geladen war. (ungefragt überhebliche besserwissereien anonym zu hinterlassen – dito.)

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