25.02. 2021

Noch ein warmer, sonniger Tag, an dessen Ende das Wetter aber langsam umschlug.
Mein Biorhythmus kommt mit der Frühlingswärme im Februar und wahrscheinlich auch diesem schnellen Umschwung von sehr kalt zu warm schlecht zurecht. Ich habe Kopfschmerzen, bin müde und habe extrem miese Laune. Das kenne ich sonst nicht von mir. Außerdem fliegen die Haselpollen gerade in gelben Wolken durch die Luft.
Wir fuhren morgens eine Runde wegen einer Autoreparatur und dann harkten wir den ganzen Tag Laub. So langsam sieht der Park wieder manierlich aus. Wir karrten das Laub kubikmeterweise hinter den Gartenschuppen. Dort wird es an einem kleinen Hang verkippt und soll zu Erde werden. Als ich einmal nach dem heruntergerutschten Gartensack angelte, kullerte ich mit ihm dort hinunter. Das war etwas peinlich, aber niemand hat es gesehen und weh getan habe ich mir auch nicht.
Die Katzen haben sich daran gewöhnt, daß das Haus wieder offen steht und laufen nur noch immer mal im Untergeschoß Patrouille und erinnerten sich auch wieder daran, daß das Obergeschoß tabu ist. Geht doch.
Abends kochte ich. Und da ich so schöne kurze, leichte Sockennadeln angeschafft habe, strickte ich Socken. (Endlich nicht mehr Omas schlimme Nachkriegsware benutzen, das war eine Überwindung, weil: Ist doch noch gut.)

Auch das noch:

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Ein Gedanke zu „25.02. 2021

  1. Achja. Diese Prägung führt auch hier zu
    echter Überwindung wenn besseres, neueres “noch gutes“ ersetzen soll. Oft ist es sogar schon mehrfach Weitergereichtes, weil es könnte ja nochmal nützlich sein.Da gibts nur eins: Augen weit auf und weg damit! Neubeschaffung gern auf Reisen, Besuchen etc. hilft.

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