17.12. 2019

Ein sonniger und warmer Tag, nachmittags hatte es 10 Grad.
Ich nutzte das gute Wetter und machte die Dachentwässerung am kleinen Haus sauber. Die ist so arbeitsintensiv, weil darüber eine große Linde steht.
Dann schaute ich nach einer stark tropfenden Stelle am Gutshaus. Das war meiner Meinung nach im Sommer noch nicht so schlimm. Ich pappte etwas Abdichtkleber in die Ritzen der Dachrinne, es hörte erst einmal auf zu tropfen, aber wahrscheinlich muss dort noch einmal nachgearbeitet werden, das wird nicht lange halten.
Die Katzenbande schnürte währenddessen durchs Untergeschoss, der Graf hatte zum Umräumen die Türen aufgemacht. Ich hoffe, der Geruch wird das eine oder andere Mäuschen nachdenklich machen, das durch den Saal huscht.
Ich machte Pause, nachdem die Sonne untergegangen war, aß etwas und bereitete mich seelisch und moralisch aufs Miezen einfangen vor, es war Tierarzt angesagt.
Dann war es garnicht so schlimm. Mimi ging fast freiwillig in die Box und Shawn wurde am Fressnapf hinterrücks von einem Kissenbezug überwältigt und ins Kistchen gestopft. Er saß etwas verdattert hinter Gittern, als er sich wieder herausgearbeitet hatte.
Zu Hause stiegen sie schnurrend aus, waren aber etwas matt und aßen nicht viel.
Ich kochte Kürbissuppe mit Mais, ich hatte mir das geschmacklich interessanter vorgestellt, ich hatte zu tief ins Brühpulver gegriffen, aber es war warm und machte satt.

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2 Gedanken zu „17.12. 2019

    • Es war völlig freestyle, das Rezept kannte ich nicht. Eigentlich wollte ich Maissuppe. (Die Autokorrektur machte gerade Maussuppe daraus, hihi!) Aber es war zu wenig Mais und der letzte geschenkte Kürbis des Spätsommers bekam langsam einen Pelz. Und ich dachte beim Kochen ähnlich, daß knuspriger Bacon und Ahornsirup gut dazu passen würden.
      Schönes Rezept! Das mache ich nochmal, ohne mich bei der Fertigbrühe zu vergreifen.

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