16.9. 10

Die Tage fließen mal wieder ineinander und ich kann mich kaum erinnern, was sich wann ereignet. Das ist immer der Fall, wenn ich mir zuviel zumute. Insofern ist das Tagebuchbloggen ein guter Indikator. Wenn ich Eindrücke nur noch abwehre wie einen Platzregen, dann habe ich irgendwann ein Problem.
Der gestrige Tag gehörte der Homepage. Ein paar Frickeleien am Code und so langsam kommen die fehlenden Worte eingetrudelt wie verspätete Lieferungen. Je weniger Text, desto länger dauert die Wortfindung.
Ich kochte mir Milchreis zu Mittag. Als ich ihn für ein halbes Stündchen zum Schlafen ins Bett legte, meldete sich LaPrimavera. Sie hat ein großes Projekt zu konzipieren und ich sollte meinen Senf dazu geben. Das schöne am gemeinsamen Arbeiten mit ihr ist, daß wir uns aufs Wort verstehen und uns so einiges um die Ohren hauen können. Das macht solche Gespräche wunderbar effizient.
Der Milchreis war danach butterzart und eher lauwarm und ich fiel bald um vor Hunger. Natürlich aß ich zuviel davon und so war mir erstmal übel. Als Ausrede zum Nichtarbeiten reichte es leider nicht.
Aber ich ließ mich auch gern ablinkenlenken und stellte für das Twitter-80s-mem ein echtes 1983er Kitty-Foto ein. Einfach mal als Gegensatz zu den Baby- und Kleinkindfotos in meiner Timeline.

kitty1983

Natürlich kamen hinterher die erstaunten Kommentare: Das ist 27 Jahre her! Ja, und ich bin noch genauso albern wie damals.

Zumindest schaffte ich es, mich erfolgreich um die Buchhaltung zu drücken, die nun wie ein Riesenberg über mir aufragt.
That’s Life.

Auch das noch:

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  • … Vor langer Zeit habe ich hier mal drüber geschrieben, vielleicht auch in einem Kommentar. Wie es sich anfühlen würde, wenn […]
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5 Gedanken zu „16.9. 10

  1. Können Sie mir Insidertipps zum Milchreis geben? Ich halte mich eigentlich für recht kochbegabt, aber Milchreis wird bei mir entweder schleimig oder brennt an, und den aus der Packung mag ich nicht. So schwer kann das doch wirklich nicht sein. Wie gehen Sie da genau vor?

  2. REPLY:
    Hm, ich weiß nicht, was sie schon unter schleimig verstehen, ein bisschen cremig ist er schon. Wichtig ist, als Milchreis bezeichneten rundkornreis zu nehmen, nicht dieses Bruchreissammelsurium, das manchmal angeboten wird.
    1 Tasse Milchreis mit 2 Tassen Wasser, einer Prise Salz, etwas Zitronenschale und vanillezucker fast weichkochen ggf etwas Wasser auffüllen, damit er nicht anhängt, öfter umrühren.
    Mit Sahne auffüllen (sollte die konsistenz einer Dicken suppe haben) und wieder bis kurz vor dem kochen erwärmen (vorsichtig, unter rühren), Dann in ein Geschirrtuch einschlagen und eine halbe Stunde unter die Bettdecke legen zum Quellen.
    Mit brauner Butter und viel zimtzucker essen.
    Um zu verhindern, dass der Reis zu „schleimig“ wird, kann man ihn ggf. vor dem kochen kräftig abspülen, damit der reisstaub weg ist.

  3. REPLY:
    Ahhhh das wird’s sein, Sie kochen den erstmal in Wasser. Meine versuche waren immer in Milch gekocht. Danke!! Das würde ich gern jetzt sofort ausprobieren, aber ich hab heute schon Pflaumenstreuselkuchen, Linsensuppe und grüne Bohnen mit Paprika und Tomaten gekocht, so dass ich fürchte, die Versorgung ist vorerst gesichert.

    Braune Butter musste ich jetzt erstmal googeln.

  4. REPLY:
    :) 19 jahre alt und eine eingens hauteng genähte jeans und ne selbstgehäkelte weste an…

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