14.11.11

Manchmal habe ich Anfälle von häuslicher Arbeitswut. Im Zusammenhang mit der Gestaltung eines noch leerstehenden Zimmers am Zionskirchplatz putzte ich vier Fenster. Vier!!! Wobei es alles nicht mehr so schlimm ist wie früher. Was war das für eine Arbeit mit diesen blöden Kastendoppelfenstern mit Oberlicht. Also flott geputzt und bemerkt, daß die in den letzten Jahren extrem gewordene Höhenangst nachgelassen hat. Ich kann wieder auf einem Trittchen im vierten Stock am offenen Fenster stehen, ohne daß mich die Straße nach unten saugt.
Der Graf kämpfte inzwischen mit Papier. Er ist ja ein Papiermensch. Papier, Druckfarbe und vor allem wohl gestaltete Buchstaben sind sein Erwerb. Wohl deshalb zieht er gedruckes Papier magisch und in großen Mengen an – und bevor diese Stapel umfallen und uns begraben, muß er immer mal aussortieren.

Die Gestaltung des leerstehenden Zimmers ist so eine Sache. Mein Bühnenpodest, das mir im Loft gute Dienste leistete, sah als Lümmel- und Sitzfläche erstmal fürchterlich deplatziert aus. Und Sofas sind immer dann wunderschön, wenn man sie nicht bezahlen kann. Hachja.

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