14.10. 2019

Relativ früh aufgestanden. Nur mit Kaffee im Bauch und ungekämmt die bunte Katze gefüttert. (Insgesamt dreimal an diesem Tag. Mit kurzer schnurriger Streicheleinheit auf dem Arm. Mittags machte sie draußen ein Schläfchen in der Sonne. Ihre Mutter bekommt bei ihrem Anblick einen unguten Gesichtsausdruck und faucht. Körperlich scheint sie langsam übern Berg zu sein. Letzte Woche sah das nicht so aus. Ich könnte mich dran gewöhnen, wenn ich nicht jedesmal die Oberbekleidung wechseln und mir intensiv die Hände waschen müßte.)
Dann motivierte ich den Grafen zum rasenmähen und hing selbst Bettwäsche auf.
Der Hochgrasmäher hatte sich das Messer locker geschlagen, weil wir ihn deshalb umdrehen und das Benzin ablassen mussten, machten wir auch gleich einen längst fälligen Ölwechsel.
Als wir fertig waren, kam ein Anruf vom Freund aus dem Dorf. Es wurde Abladehilfe gebraucht. Dann mähte der Graf die Senke und ich vor dem Haus.
Als der Rasentrecker noch in Aktion kam, gingen die Freuden der Technik weiter, der schon beim Verkauf als lose angekündigte Keilriemen verabschiedete sich.
Als die Sonne tief stand, nahm ich die Wäsche ab und machte die Reste der Lasagne warm. Da es nicht mehr viel war, aß ich anschließend Chips. Ich esse ja ab und zu ganz gern ein paar. Aber die Dinger liegen mir immer schwer im Magen.
Ich strickte an den Socken weiter und fragte mich, was mich wohl geritten hat, daß ich mir wegen eines Restes weißer Wolle ein zweifarbiges Muster ausgesucht hatte, statt einfach nur Ringelsocken zu machen. aber zweifädig Stricken ist wie Fahrrad fahren, man verlernt es nicht. Ich Grobmotorikerin breche mir daran zwar fast die Finger und verknote mir das Hirn, aber es geht.

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