09.07.2019

Heute morgen meinte ich zum Grafen, das wäre wohl nur eine Maus gewesen. Es sei seit Tagen Ruhe und die Fallen wären unversehrt. (Einmal war eine ausgelöst, der Köder aber noch drin, das könnte auch Thermik gewesen sein.) Zwei Stunden später hatte es zweimal schnapp gemacht und zwei Mäuseseelchen spazierten über die Regenbogenbrücke, um in den ewigen Jagdgründen den kleinen roten Kater zu treffen. Alter Verwalter. Was wollen die bei uns? Bisher ist nichts angefressen, sind die Mieten ringsum so hoch?

Wir packten ein paar Sachen zusammen, lieferten den Teppan-Grill wieder ab und gaben das übriggebliebene Brot von der Party an die Nachbarn für die Kaninchen.
Dann fuhren wir mit Zwischenstopp bei Thomas Phillips in einem Kaff bei Greifswald (in einem 60er Jahre DDR-Dorfkulturhaus mit angegliederten Anbauten für Arztpraxis und Kindergarten), wo wir einen defekten Bauscheinwerfer zurück gaben, nach Berlin.
Ich sackte zwischendurch immer mal zusammen und war nah am Wasser gebaut. Klassisches Zuviel mit Termindruck in den letzten Wochen. Auch der Graf war erholungsbedürftig. Als wir ankamen, schliefen wir erst einmal bis in den frühen Abend.

Jetzt sind die Haare gewaschen, die Nägel lackiert und die ÖPNV-Verbindung rausgesucht (die U5 fährt nicht, ich werde die Straßenbahn nach Hellersdorf nehmen) und morgen steht dann ein Seminar an. Fast hätte ich es abgesagt, aber ich habe es jetzt so oft gehalten, ich glaube, mit Routine läßt sich das lösen.

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