04.05.2019

Der Herr Spontiv und Gatte fuhren nach dem Frühstück ab und danach produzierte der Himmel erst einmal etwas zwischen Regen, Schnee und Graupelschauer.
Also gab es so richtig keine Veranlassung, draußen in hektische Aktivitäten auszubrechen.
Der Graf nickte irgendwann im Sessel ein und ich räumte etwas und nutzte die Zeit zum Nachdenken. Zum Beispiel habe ich überlegt, wie sich die Bäume vom Park anhand von Orthophotos kartieren lassen. Ich muss mich nur eine Weile an Photoshop setzen.
Aber erstmal schaute ich, ob draußen was tun ging. Es ist schon ein Kreuz, wenn man im Nacken hat, man müsse unbedingt raus, sobald die Sonne scheint, obwohl der Wind kalt ist. Zudem war der Boden feucht, Rasenmähen ging also nicht.
Ich aß eine Kleinigkeit und wickelte mich im Bett um den Gatten, schon eher den Weg dorthin gefunden hatte.
Nach einem ausgiebigen Nickerchen ging ich in die Badewanne, um danach mit dem Grafen Pläne für die Zimmer für die Gäste zu besprechen, in Fortsetzung des Gesprächs vom Abend vorher.
Ein ganz normaler Abend am Ofen. Wenn es nicht so lange hell wäre, könnte man glauben, es ist Winter.

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