12.01.2019

Der verregnete Tag begann mit Herumräumen und -basteln in der Scheune. Wieder einmal gab es einen thermischen Effekt: Bohre nicht (nicht ich, der Graf) in Plastik, wenn es kalt ist, es zerspringt wie Glas.
(BTW Das sind die zwei häufigsten Sätze des letzten Jahres: „Oh, das muss was Thermisches sein!“ und „Dieses Mistvieh!“.)
Dann hübschten wir uns, ich legte Parfüm und Blingbling auf und an und wir fuhren nach Rostock, weil der Graf eine Einladung hatte und mich mitnahm. Erst Kaffeerunde von Menschen mit alten Häusern, dann WinterSerenade in der östlichen Altstadt.
Es war von allem etwas dabei. Orgelmusik in der säkularisierten Kirche, Harfe und Xylophon in der Musikhochschule, Schubert-Lieder in der Kellerbar (die ich begeistert mitatmete, hatte ich einige doch schon selbst gesungen, nicht gut, aber bemüht) und Vivaldi spielende musikalische Wunderkinder im Harley Davidson-Laden. Es war knallvoll, erfrischend, unverschnippt und liebevoll organisiert.
Dann ging es heimwärts zu einem Topf Suppe.

Auch das noch:

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