Wußt ichs doch

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich es lesen soll.
Aber die Verfasserin war mir einfach zu pseudohip. Pseudo, weil ich es doch etwas schwach fand, daß Karriere der Dame so recht in Gang kam, als sie mit ihrem Chef liiert war und auch später der Ehemann als ihr Produzent in Erscheinung trat.*
Dann war da noch was anderes: ich hatte eine Schulfreundin, die so ähnlich aussah und die roch nasenbetäubend, nach Katze, Achselschweiß, Mumudunst und drübergepantschtem Deo aus dem Intershop, Impuls oder so, später trug sie weißen Reif von ökoligisch korrektem Deostein unter den Achseln. Nachdem ich das las, wußte ich, das Buch kann ich mir sparen. Das habe ich damals schon alles an dieser Freundin gerochen, die ebenfalls eine Berufsprovokantin war und unbedingt berühmt werden wollte. Sie hat es nur leider nicht geschafft.

*Was ich auch der Schauspielerin P. übelnahm, die so ziemlich alles an Regisseuren mitnahm, was karrieretauglich erschien und letztlich in Hollywood sogar mit Frodo anbändelte…

Auch das noch:

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