Statistik

10m horizontales Abflussrohr, 2 Richtungswechsel, 3 Revisionsöffnungen, 20 Einzelteile, 3 1/2 Wanddurchbrüche (einmal war es nur eine Türzarge und ein paar Ziegel, die weichen mußten). 12 Stunden Arbeit, viel mehr ging in die Planung.

Natürlich wurden alle blöden Rohrleger-Witze gemacht. Das Set sah aus wie beim Pornofilm, überall klebte Silikon und lagen verkleisterte Tüchlein.

Und nun ist das Klo im kleinen Haus endlich nicht mehr auf Stallhöhe halb außerhalb der Wohnung sondern neben dem künftigen Schlafzimmer.
Die Wasserleitung wird folgen, die Badewanne gibt es schon, der Waschtisch wird noch gesucht.
Ich war Handlangerin. Denn das hätte ich nie gekonnt. Wohl der, die einen handwerklich begabten Mann hat.

Auch das noch:

  • der tscheppeder tscheppe hat einen kork. sch... c-burger keller, der ist einfach zu warm. aber was mir das herze wärmte: zwei freunde zu gast. und ich geh […]
  • NachgeschobenNachgeschoben
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  • 21.7. 1021.7. 10 Ich war gestern ein früher Vogel. Ja, auch mir passiert das manchmal. Die Stadt war noch kühl, ich war mit […]
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6 Gedanken zu „Statistik

  1. singt mal (laut und schief) `Ja ich bin Klemptner von Beruf ….`
    Ich hoffe, Sie haben das Abflussrohr nicht wirklich horizontal verlegt, das Ding braucht (minimale) Neigung Richtung Kanalisation bzw Sammelgrube!

    • Nein nein, keine Sorge! Da ist ein reichlicher Meter Gefälle drin. Und die Revisionsöffnungen, falls es mal klemmt. Der besungene Klempnermeister hätte sich wahrscheinlich eher an die Arbeit gemacht und das Außenrohr auf die andere Seite des Hauses verlegt, aber das ist ein Riesenaufwand.

  2. Wie glücklich man sein kann über Wasser, das auf die richtige Art und Weise fliesst … Ich wünsche euch jeden nur erdenklichen Erfolg mit dem gesamten Projekt – wenn man es denn so nennen möchte.
    Verfolge die Entwicklung seit Monaten gespannt von der Seitenlinie aus. Lieben Gruß!

  3. Tragen Sie auf dem Foto eine DDR-Wattejacke?
    Und ich habe 4 Stück dieses Wochenende vom Dachboden geholt und entsorgt.
    Seit unser Haus fertig ist, wurden sie nicht mehr getragen. Aber sie haben mich in meinen Lehrjahren oft im Winter gewärmt. Da kommen Erinnerungen hoch. mein lieber Scholli!

    • Das ist eine jeansfarbene Jerseyjacke mit Wattefutter aus den frühen 90ern, ganz übler Stil. Aber der Mann hat eine und wir beide haben Filzstiefel aus DDR-Produktion.
      Ich habe die ja auch in meinen Landarbeiterinnenzeiten getragen. Warm und unkaputtbar.

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