Sonntagshast

Es ist nun soweit. Ich habe das dringende Bedürfnis nach entspanntem Schreiben, eine Menge Texte im Kopf und keine Zeit. Also für so Langsamschreiberinnen wie mich.

Denn es ist so weit. Das kleine Haus ist leer, wir haben vorsichtshalber schon mal ein Bett darin deponiert und jetzt kommt erstmal eine Menge Logistik. Werkzeug, Lampen, Kabel, Putzzeug, Schlafdinge, Wärmedinge, Koch- und Eßdinge. Denn man geht da nicht so einfach in den nächsten Imbiss und wenn was fehlt, in den Baumarkt zu fahren, kann einen bald ruinieren.

Das alljährliche Adventstreffen im Haus zeigt, daß wir schlimmerweise alle älter werden und bei den zahlreichen Nachbarn in den 70ern geht das noch schneller. Sie reden davon, weiter entfernte Dependancen bald aufgeben zu müssen. Und man sagt natürlich nicht so was wie Schlaganfall (schon gar nicht als Gatte einer 17 Jahre jüngeren Frau) sondern redet davon, daß das Hirn es erst wieder lernen muß, den Fuß anzusteuern. Bis dahin geht man längere Strecken mit Krücke. Dafür haben wir aber noch 20 Jahre Zeit. Fun Fact: die einzige Klage über Lärmbelästigung hier im Haus betrifft exzessives Benutzen eines neu gelieferten Konzertflügels.

Ach, und wen es interessiert: das Enkelkind steht schon manchmal.

Auch das noch:

  • AnsonstenAnsonsten wackele ich so durch diesen Montag. Vor einigen Tagen Vogue-Schnitte recherchiert, gezögert erstens aus Geldmangel, zweitens, weil die […]
  • 02.08. 202202.08. 2022 Es geht besser, ich konnte zumindest das Bad putzen und die Katzen füttern. Der Graf zog die Schläuche zum Gießen. Es ist so was von […]
  • 17.11.1117.11.11 Manchmal ist man in Arbeitsphasen, in denen man zwar den ganzen Tag irgendwie rummacht, aber nicht vorankommt. Momentan geht es mir so. […]
  • wmdedgt März 2017wmdedgt März 2017 Das wird eine knappe Sache, denn das iPad hängt im wackeligen Hotel-WLAN. Es ist der Fünfte des Monats und Frau Brüllen fragt: Was machst […]