Soll das so weitergehen?

Einen Monat Tagebuchbloggen habe ich nun hinter mir.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich so weitermachen soll. Das tägliche Schreiben ist sehr wichtig für mich. Die Auszeichnungen sind ein Archiv an fixierten Stimmungen, Handlungen und Ideen, außerdem ein Speicher meines täglichen Status, eine Momentaufnahme von „die Welt da draußen und ich da drinnen“.
Ich fürchte aber, das ist sehr langweilig zu lesen. Meine Sprüche und Gedankensplitter gehen eher in Kommentare oder Tweets und die selbstinszenierenden Weltbetrachtungen brauche ich plötzlich nicht mehr – ich habe den Dampf schon abgelassen und merke, daß ich als normaler Mensch mit normalen Handlungen durchaus akzeptabel bin. Was soll ich mich also aufblasen?
Ich bin für mich an einer Stelle angekommen, an der ich schon lange sein wollte: ich schreibe wieder täglich und fülle mein Reservoir dokumentarischer Notizen, um sie später vielleicht zur Grundlage längerer und fiktionaler Texte zu machen. Aber das kann ich auch offline.

Tagebuchbloggen?
Und was wollt ihr?

Find ich gut!
Gähn!
  Resultate

kittykoma, 11:23h.

Auch das noch:

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  • Risiken und NebenwirkungenRisiken und Nebenwirkungen längerer Blöcke zusammenhängender Freizeit sind nicht zu unterschätzen. Ich bin immer noch unverschämt entspannt und erlaube mir […]
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8 Gedanken zu „Soll das so weitergehen?

  1. Mir gefällt das Tagebuchbloggen sehr gut, Frau Koma, bei Ihnen zu lesen stützt auch bei mir Denk- und Entwicklungsprozesse. Danke!

  2. Abstimmen darf ich leider nicht, daher artikulieren ich meine Meinung hier: auf jeden Fall beibehalten. Also wenn Sie Sich damit wohl fühlen natürlich nur. Langweilig ist es sicherlich nicht (und selbst wenn es wäre – niemad wird hier zum Lesen gezwungen, oder?).

  3. also ich liebe es, diese tagebucheinträge zu lesen.
    wäre superschön, wenn du das weiter machen würdest.
    es ist interessant, und bereichernd, über den gartenzaun blicken zu dürfen, regt zum nachdenken an und ist so herrlich unaufgeblasen.
    ich mag es sehr!

  4. Liebe Frau Koma,
    ich lese Sie sehr gerne, auch wenn ich still bin und mich kaum (in den Kommentaren) zeige.

    Ihre täglichen Erlebnisse zu lesen ist alles, aber nicht langweilig. Ich lese Ihre Aufzeichnungen gerne und würde mich freuen, wenn Sie das fortsetzen.

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