Einmal mit Profis! Postbank – Die Fortsetzung

So, dann bin ich also zu meiner nächstgelegenen Postfiliale gedackelt, den Ausweis und die Kontonummer im Gepäck, um das Loch im Konto zu stopfen.
Grummelnd. Hatte ich doch inzwischen realisiert, daß an dem Tag, als ich der Postbank schrieb: „Hallo Leute, meine ec-Karte ist dannunddann in der xy-Filale abgegeben worden, wie ist denn das weitere Prozedere?“ und als Antwort bekam: „Warten Sie ab, wir melden uns.“ die Karte ansagelos und kostenpflichtig gesperrt wurde.
In der Filiale meinte man dann natürlich: „Geld einzahlen nur mit ec-Karte!“ Ich riss mich zusammen, um mich nicht schreiend auf die Erde zu werfen und erklärte die Sache.
(Die Dame hinter dem Schalter konnte mir wenigstens sagen, dass die Karten immer sofort kostenpflichtig gesperrt würden, wenn sie in fremden Händen oder im Geldautomaten verschwunden waren. Aus Sicherheitsgründen verständlich, aber verdammt, kann einem das nicht gesagt werden???)
Ok., das Geld konnte als Bareinzahlung auf mein Konto gehen. Kostenpflichtig natürlich. Ausnahmsweise statt 6 €, nur 3 €.

Wir sind jetzt also bei 29 € Schaden und jeder Menge Ärger und Stress obendrein.

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9 Gedanken zu „Einmal mit Profis! Postbank – Die Fortsetzung

  1. Es ist es nicht den Bankinstituten verboten worden bei Bareinzahlungen auf das eigenen Konto Geld zu verlangen?

  2. Durch die jeweiligen AGB’s sind in der Regel die Konditionen geregelt, nur hat jede Bank natürlich individuelle AGB’s. Als das Geld noch etwas mehr Wertigkeit aufweisen konnte (vor der Finanzkrise) und Geld teuer bei der EZB eingekauft werden musste, hatte der Stammkunde mehr Spielraum und konnte fast immer auf Kulanz hoffen. Heute haben alle Banken Probleme Einnahmen zu generieren, also sind die Gebührenmodelle so vielseitig wie die Wolken am Himmel. Der Deutsche lässt sich immer wieder gern in die Tasche greifen, Augen zu und durch, Nu dann.

  3. Man möchte immer Franz Kafka herbeirufen, liest man dies da wunderte man sich ja weniger als erwachte man in der Früh als ein Käfer, wenn man von ihrer Odyssee hier liest.

  4. also ich an ihrer stelle würde warten bis die sache erledigt ist, die durch die verzögerungen entstandenen unkosten zurückerstreiten, und alles säuberlich hier oder an anderer geeigneter stelle weiter aufschreiben.

    dann wird alles unter dem titel „sie werden sich melden“ ordnungsgemäss verlinkt, von allen die es gelesen haben.

    zwischen den beiden o.a. schritten sollten sie aber vielleicht die kontoführende bank wechseln. man weiss ja nie. aber sie werden sehen, wie schnell sich die filiale dann bei ihnen meldet, und ein paar andere gleich auch.

  5. Oh ja, sehr schön! *Ironie*
    Die Firma (hu, wie hört sich das jetzt an?) hat mal mit einem anderen großen deutschen Geldinstitut (trägt das deutsch sogar im Namen…) wegen 5€ im Clinch gelegen. Der Ombudsmann war die Rettung bzw derjenige der es gerichtet hat.
    Egal um wieviel Geld es geht, ärgerlich ist es allemal und die Zeit/Nerven ersetzt einem ja doch keiner.
    Dranbleiben!!!

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