Nenn mich Robin

Tag 2 nach meinem Friseurbesuch. Ich sitze HeMan beim Sonntagsfrühstück gegenüber, ich trage sein Replay-Sweatshirt und bin noch ungeschminkt. Mein strubbeliges Haar ist kürzer als seines.
Er kauft gern ein und macht himmlische Blumenarrangements. Ich verstehe was von Technik und koche gut. Außerdem fand ich Männerklamotten schon immer interessanter.
Wir sind also ein prima schwules Paar.

Nicht daß sich mein Frisieur nicht Mühe gegeben hat nach meinen Klagen. Aber beim Präzisieren des Schnittes werden Haare leider auch nicht länger. Das Kind meint: „Sieht klasse aus. Wie ein etwas nach hinten gerutschtes Toupet.“ Und alle, denen ich vom Reparaturversuch meiner angeknacksten Friseurbeziehung erzähle, wundern sich, daß ich wiederum den vollen Preis gezahlt habe.
Ich Weichei.

Auch das noch:

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  • Vielleicht nieVielleicht nie Rote Nase, dünne Haare, Schusterdaumen. Manches schleppt ein Mensch durchs Leben und es bleibt ihm nichts weiter übrig, als dazu zu stehen […]

3 Gedanken zu „Nenn mich Robin

  1. …oh oh; also, in den bereich des selbsthasses sollte das ganze aber nun wirklich nicht abrutschen.
    Wirklich nicht.

    Btw.: Das kind hat einen brutalen zug um den charakter herum… Mal so gesagt.

  2. Also, ich habe bei Reparaturen auch immer wieder voll bezahlt, auch wenn es am Ende ganz besch… ausgesehen hat und ich das auch schon im Friseur wusste!!! Ich bin auch ein Weichei. Das liegt bestimmt am Gutmenschentum, man will dem Friseur nicht den Tag verderben. :o)

  3. REPLY:
    nee, das hat mit selbsthaß nix zu tun. eher mit: entdecke die möglichkeiten. und das mit dem brutalen zug vom kind, das hat sie leider von mir…

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