Nasse Extremspiele

Der Herr Lucky hatte es ja schon angetrailert: Auf dem Schlachtensee kam es am Sonntag wieder zu merkwürdigen Paarungen.
Der obengenannte Herr verzierte sein Gummiboot mit der strategisch klug entblößten Frau Wortschnittchen. Der Herr Glam führte eine Tasche mit wichtigen Hilfsutensilien und Drogen nebst Anker Ulrike bei sich.
Ich hatte schon mal die Chlorbrille aufgesetzt und schwamm den Herrschaften entgegen. Durch die beschlagenen Gläser sah ich recht bald die sich nähernde Flottille, schwamm nach kurzer Begrüßung weiter, schlug bei der Fischerhütte einmal an und kehrte zurück in den Knick vom See. Einen Moment lang befürchtete ich, ich müsse das mit dem Krokodil und dem Blasen wieder übernehmen (Rekonvaleszenzbedingt ist meine Kondition noch nicht so top), aber es erwartete mich schon. Diesmal stellte ich mich auch garnicht so blöd an, als ich es bestieg. (Das ist alles eine Frage des Outfits. Ein knapper Triangle-Bikini, der von der Brust rutscht und Frau zum Baucheinziehen animiert ist weniger geeignet, als der unverwüstliche Beachball-Zweiteiler.)
Ich schaffte es sogar, mich auf das Krokodil zu setzen (bin nur einmal dabei ins Wasser geplumpst.) und wurde auf das liebevollste bewirtet: Chips gegen die Unterzuckerung, Grapefruit-Mädchenbier, um das auf der Strecke geschluckte Algenwasser zu neutralisieren und ein Zigarettchen für das allgemeine Wohlbefinden. Solche Betreuung gibts nicht mal beim Ironman.
Kurz noch gedacht: „Hey, dies ist einer der schönsten Augenblicke in meinem Leben!“ und dann ließ ich mich nach hinten vom Krokodil fallen und schwamm weiter.

Auch das noch:

  • Für die Nachbarin.Für die Nachbarin.
  • 21.04. 202121.04. 2021 Kälter, mit einem konstanten starken Wind aus Nordwesten. Wie ein Gebläse. Vormittags Berlin-Drama, nachmittags Holz spalten und etwas […]
  • Beute 1Beute 1 Ausverkauf bei Sterling Gold
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9 Gedanken zu „Nasse Extremspiele

  1. als wir da dann zu fünft auf dem wasser schwebten, da hatte ich ein bisschen sorge, dass ein rosinenbomber auf uns runterfällt – unvorstellbar die auswirkungen für die bloggeria. stellt euch die mal vor ohne uns.

  2. och wie schön! da freu ick mir! und bei uns brauchen sie keinen bauch einziehen, von mir aus können sie auhc brsut raushängen. tu ich ja auch.
    aber nicht daß die Welt jetzt denkt, wir würden alle blogger so bewirten – weit gefehlt, nur die reizenden menschen!

  3. Also manchmal ärgere ich mich schon, daß ich nicht in Berlin wohne …

  4. Strategisch klug entblößt… :) Aber es hat das Krokodil zum Spielen animiert!

  5. REPLY:
    wobei sachsen auch ziemlich nett ist. allerdings nicht so seenreich.

  6. REPLY:
    guter spruch, wenn ich das nächste mal mit krokodil an der leine sushi essen gehe: das will doch nur spielen!

  7. REPLY:
    das wäre doch die idee für eine neue wellnessabzocke: wampen- und brustraushängig

  8. REPLY:
    :) Genau. Das mit den Seen könnte sich evtl etwas ändern, die machen aus den ganzen alten Braunkohletagebauen eine Seenlandschaft.
    Und mein Erzgebirge zur Weihnachtszeit kann ich nur empfehlen! Mit Schnee noch besser.
    Ne Tasse Glühwein würde ich auch spendieren. ;)

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