Ein Laptop ist kein Atomkraftwerk

Eigentlich war der Herr Ströbele zu den Fragen, die dieses unbegreifliche moderne Internetz betreffen, recht gut gebrieft. Er benutzte sogar mehrere Male den Insiderbegriff „User“.
Das nächste Mal sollte er dann doch noch ein bißchen korrekter auswendig lernen, welche Position er als Direktkandidat der Grünen im „jungen und kreativen“ Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg zum Thema Urheberrecht im Internet hat.

Man muss den Usern die freie Benutzung des Internets ermöglichen. Die Abgeltung, woraus die Urheber ihren Lebensunterhalt verdienen können, müssen wir auf andere Weise regeln. Wir brauchen Pauschalabgeltungen für die Nutzung der Hardware (sic!), die dann an die Urheber verteilt werden.

Schön ist auch der Satz: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Dieses Mantra können sie im Parlament jetzt alle zusammen singen. Vielleicht bewegt das was.

Auch das noch:

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  • Jeder blamiert sich so gut wie er kannJeder blamiert sich so gut wie er kann Das Kind übt fürs Studium Mathe. Da sie auf sanften mütterlichen Druck nicht nur brotlose Kunstwissenschaft (wie Mama) studieren soll, […]
  • Genau!Genau! Faulheit ist geil. Ich hab mich trotzdem in den A... getreten und geh jetzt in die Muckibude.

5 Gedanken zu „Ein Laptop ist kein Atomkraftwerk

  1. REPLY:
    das ist schon tragisch, wenn klar wird, daß selbst die jungen leute keine ahnung haben.

  2. Der Herr Böhning hat es aber auch echt drauf – wenn ich Sätze wie Das Wesen des Internets ist die Kopie. lese, dann wird schlagartig klar, daß man mit keinem von denen einen Blumentopf gewinnen kann…

    Liebe Politiker, darf ich Sie ein wenig aufklären: Das Internet ist ein rechtsfreier Raum – anders kann man sich solche skandalösen Urteile nämlich nicht mehr erklären.

  3. Da könnte man ja fast mit der Piratenpartei liebäugeln…
    und ein Atomkraftwerk ist auch immernoch ein Kernkraftwerk.

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