4.11. 10

Den Tag kann man knicken.
Lebensstrategiegespräch und dann Komaschlaf (TM).
Das einzige Highlight war das Verzehren noch vorhandener Reste:
Aus 6 komisch aussehenden Tomaten und einer Pamesanrinde wurden Spaghetti Arrabiata. Eine Banane und ein Rest Vanilleeis bekamen ein Bad in selbstgemachter mit Salzkrümeln versehener Karamellsauce.
Danach mit sattem Bauch der Entschluß, b.a.w. nur gewollte Sozialkontakte zu pflegen.

Als ich 19 war und meine erste Wohnung fern der Kontrolle der Eltern hatte, stellte ich mir einmal die kniffelige Aufgabe, einen Pullover zu stricken, der auf der Vorderseite einen vielfarbigen Sonnenuntergang mit Wolkenkratzern zeigte. In dieser Aufgabe ging ich auf, in Wohnung von der Größe der heutigen, ohne Fernseher, ohne Telefon, nur mit einem Plattenspieler (ich hörte Brian Eno) und einem alten Röhrenradio, das keinen RIAS empfangen konnte. Und so blieb ich fast drei Wochen mit meiner Aufgabe beschäftigt und ging nur zum Essen kaufen vor die Tür.
So stelle ich mir das in etwa bis Ende November vor. Dann kommt Matteo Tedesco nach Berlin und wir machen die Stadt unsicher.

Auch das noch:

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4 Gedanken zu „4.11. 10

  1. guter plan :-)
    und salziges karamell ist überhaupt eh ganz wunderbar.

  2. So ein schöner Zufall! Erst vor ein paar Wochen habe ich Brian Eno entdeckt; ich LIEBE ihn und seine Werke. Am liebsten würde ich den Winter genau so verbringen, wie du es oben beschrieben hast. Eno füllt (bei mir zumindest) die Einsamkeit und Leere auf. Ich könnte Wochen lang alleine sein, wenn er bei mir ist.

  3. REPLY:
    aufpassen mit zu großen salzflocken, die rotten sich mit dem zucker zusammen und machen klumpen.

  4. REPLY:
    ich schätze mal, bald hast du deine eigene studentenbude, da ist dir tür und tor dafür geöffnet. :)

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