27.02. 2022

Sonntag. Es dauerte lange, bis sich der Nebel hob. Ich war hibbelig. Es tut mir gerade nicht gut, am Tag am Ofen zu sitzen. Es verleitet dazu, zu viel Informationen zu konsumieren. Das macht mich depressiv.
Deshalb räumte ich erst einmal die Sommerbetten in die neuen Regale in der Lagermansarde. Die Abseite im Norden soll frei gemacht werden. Für das Stofflager brauche ich noch Plastikkisten von Ikea.
Als die Sonne herauskam, ging ich nach draußen, Laub harken und noch immer jede Menge Totholz auf das Ostfeuer legen. Die Katzen finden den großen Reisighaufen toll und kriechen darin darum.
In der Sonne war es warm und hier fordert jemand kategorisch: Bauchi kraulen!

Es war wunderbares Licht und schöne klare Luft. Als die Sonne unterging und der Abenddunst aufstieg, ging ich rein.
Nach dem Duschen zog ich den Patenmuster-Pullover an, an dem ich seit dem letzten Herbst gestrickt hatte und war unterwältigt. Ich hatte ihn zum Teil noch einmal aufgetrennt, weil er mit zu eng und zu kurz schien, bzw. die Form, die er hatte, mich in eine Kugel verwandelte. Ich hatte ihn weiter und länger gemacht. Beim ersten Waschen wurde er noch länger und weiter. Die Taille des Pullovers sitzt auf der Hüfte und die Hüfte steht wie ein Kleidchen ab. Dazu kratzt die Wolle sehr und fluste schon beim Stricken. Was um so enttäuschender ist, weil ich Drops Karisma schon mehrmals verstrickt habe. Das ist zwar keine Lammwolle, aber sie wird nach dem ersten Waschen ok weich. Die Qualität hat scheinbar beträchtlich nachgelassen. Wenn ich ihn nicht noch einmal geändert hätte, hätte er wahrscheinlich gepaßt und nur gekratzt und geflust. Gnarf… Ich weiß noch nicht, was ich mit dieser Mißgeburt mache.
Abends heizte ich kräftig, denn es wird nachts kalt. Jetzt geht es schnell ins Bett, morgen früh geht es vor dem üblichen Aufstehen los.

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