16/7/14 Tagebuchbloggen

Gestern klingelte der Wecker früh, weil ich mich mit einer Freundin traf, deren Website eine neue Struktur und die eine Einführung in Facebook für ihre berufliche Seite braucht. Bei Facebook kann ich nur sagen: Einfach machen. Das ist so komplex, das kann man nicht erklären.
Danach brachten der Graf und ich die Nähmaschine zum Händler, damit er uns in zwei Tagen das Stickmodul vorführen kann. Wie immer standen wir erst mal in diesem Laden, der ist seit kurzem übervoll und ich konnte mit Freude feststellen, dass mein englisches Nähvokabular gut abrufbar ist. Die Verkäuferin verstand eine Kundin nicht, die dicke Nadeln und Garn für die Nähmaschine brauchte, um eine Hängematte zu nähen.

Dann fuhren wir nach Friedrichshain zur Wasserstelle, der Kühlschrank soll demnächst mal an die Leitung abgeschlossen werden. Der Laden hat Websitegewirr. Hier und hier. (Verschiedene Zielgruppen???) Die bräuchten auch mal jemand, der ihnen die Kommunikation sortiert. Ich mags ja nicht, wenn man mich so anbrüllt bzw. mir Eso-Kram aufschwatzt.

Da wir gerade in der Richtung Osten unterwegs waren, fuhren wir weiter stadtauswärts und testeten die Seen um Kaulsdorf/Mahlsdorf/Biesdorf. Wir schwammen eine Stunde im Habermannsee und machten wunderbare Sozialstudien über alte und junge Ossis.
Als ich wieder Richtung Ufer schwamm, waren an meinem Einstieg zwei junge Frauen im See, die die ganze Zeit wassertretend plauderten. Über ihre aktuelle Diät, was sie essen dürften und was nicht, wie ihre Gewichtsentwicklung sei, wie sie gesündigt hätten, dass sie die Woche über jeden Tag Sport treiben müssten, damit sie am Wochenende bei Muttern mal Kuchen und Kartoffelsalat zu sich nehmen könnten. Ich kriegte Ohrensausen von diesem körper- und essenreglementierenden Gerede.
Als ich mich abtrocknete, beschlossen sie auch, aus dem Wasser zu kommen. Denn: „Boah, das zieht schon richtig an den Oberschenkeln und Armen, wenn man so lange schwimmt.“ Ja, nee, is klar.
Die eine war normal, die andere vom Körpertyp her etwas weich und üppig. Völlig normale, unterschiedlichen Menschen also. Vielleicht ist diese Körper- und Ernährungsfixiertheit ja auch eine Form von Volksablenkung. Sie frisst Braintime.

Der Abend verging mit Schreiben über Tracht und Dirndl am offenen Fenster.
Und wenn mir jemand weiterhelfen kann, wie ich ein „for editorial use“ getaggtes AP-Foto ins Blog bekomme, ohne abgemahnt zu werden, bin ich sehr dankbar. Ich muss das Foto ja nicht umsonst haben, wenn es kostet und ich es mir leisten kann.

Auch das noch:

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  • 12.12. 201912.12. 2019 Vom Dorf weggegefahren und vom Grafen in Eberswalde am Bahnhof abgesetzt worden. Mit einem netten kleinen Schienenbus ins Oderkaff […]
  • 18.06. 202018.06. 2020 Gott sei Dank war es heute kühler. Heute mußten die Außenarbeiten fertig werden. Fertig sind sie natürlich nie, es gibt immer noch etwas […]
  • Vigil 34Vigil 34 Berlin ist voller sonderbarer Menschen. Es ist Anfang April, heute war es mittags um 12 Grad warm, in der Sonne fühlte es sich leicht […]
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2 Gedanken zu „16/7/14 Tagebuchbloggen

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