11.7. 10

Die Dachwohnung kocht mittlerweile auch nachts. Ich erlebte eine der seltenen Nächte, in denen ich vollkommen unzugedeckt schlief. Da mir bei Normalklima die Körpertemperatur gern mal morgens gen 35 Grad sackt, passiert das so gut wie nie.
Wir fuhren morgens zum Wandlitzsee los uns sammelten auf dem Weg Freund und Kind ein. Auch wenn wir geglaubt hatten, mit der Ankunft um 10:30 Uhr früh dran zu sein, die Liegewiesen waren voll und am Eingang vom Strandbad stand eine Schlage von 100 m. Wir klemmten uns im Schatten zwischen zwei alte Leutchen und zwei Paare mit Babies. Als es später wurde, fanden sogar noch mehr Leute Platz neben und vor uns, eng ist eben ein relativer Begriff.
Ich schwamm nach langer Zeit wieder einmal in meinem alten Tempo, verzichtete aber auf Halbstundentouren.
Als die Dichte an Dorfdeppen und tätowierten Brandenburger Prolls und ihren silikontittigen Mandies zu hoch wurde, brachen wir auf.
Ich schenkte mir drei ruhige Stunden, bis wir mit dem Fahrrad die Locations abklapperten, um das Endspiel zu sehen. Wir landeten wieder einmal auf dem Walter-Benjamin-Patz und ich war ob der Keilerei mit Ball, die da in Jonhannesburg stattfand, ein paarmal bereit, nach Hause zu gehen. Einen Sieg hätte ich den Holländern nicht gegönnt, bei der Spielweise, weil er die Botschaft vermittelt hätte: mit auf die Schnauze hauen kommt man weiter.

Auch das noch:

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2 Gedanken zu „11.7. 10

  1. Ich habe das Finalspiel zwar nur nebenher verfolgt, aber: Ja, Sie haben recht mit Ihrer Einschätzung der Botschaft.

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