Epilog, vorerst

Wer nur den letzten Artikel liest, kann den Eindruck gewinnen, hier schreibt eine Hardcore-Esoterikerin. Weit gefehlt. Bis jetzt haben alle, die mir einen Guru oder Indianer aufschwatzen wollten, einen Korb bekommen. Ebenso wie Kartenleser, Bäumeumarmer und Elektrosmogfetischisten.
Oma geht es besser. Sie hat ein Ersatzteil mehr bekommen und kommandiert schon wieder alle herum. Aber es war haarscharf.
Als ich bei meinem ersten Besuch im Krankenhaus vorsichtig nachfragte, wann was passiert ist, war mir klar, daß meine Befindlichkeiten mit ihren parallel gelaufen sind. Das ist heftig.
Meine Freundin V., die glaubt, von Schamanen abzustammen (wenn das Gespräch darauf kommt, wechsele ich immer unauffällig das Thema) hat nach meiner Schilderung nur die Schultern gezuckt: Du hast den Tod gesehen. Oder besser deine Oma hat ihn gesehen. Du bist mit ihr innerlich verbunden und das kann herüberstrahlen.
Hm. Ich hüte mich davor, Dinge im Nachhinein passend zu reden, weil solche Dramatik ja durchaus attraktiv ist. Aber mir steckt die Sache noch tief in den Knochen. Ich war tagelang völlig daneben.
Wie kann das sein? Ich stehe im Tiergarten, sehe auf das Wasser, denke an meine alte Wohnung mit Wasserblick, die nicht weit von Omas Haus entfernt war und bekomme den totalen Flash. Ich hatte nur noch Todesgewißheit im Kopf. Und das völlig übergangslos und grundlos.
Du lieber Himmel.

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