Ein kleiner Meilenstein

Gestern habe ich es tatsächlich geschafft, den Grundschnitt für einen schmalen Rock fertigzumachen. Der Oberteilgrundschnitt ist auch noch mal revidiert. Vielleicht schaffe ich es innerhalb des nächsten Vierteljahrs ein paar Ärmel zu bauen.
Dann ist alles, was irgendwie körpernah ist, machbar. (Die Langstreckenfrustration Hose spare ich mir.) Hätte ich dazu dann noch genügend Augenmaß, könnte ich freestyle Längen und Tüdelüt zuschneiden und dann auf den Leib schneidern. Aber vielleicht ist das der Moment, wo ich mir Helfer zusammensuchen sollte, die mich mit Gipsbinden umwickeln, damit ich eine ordentliche Schneiderpuppe bekomme.

Ich träume ja immer noch von 3-D-Scanner und -Drucker zu diesem Zweck.

Auch das noch:

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6 Gedanken zu „Ein kleiner Meilenstein

  1. hier, ähm, ich hätte erfahrungen mit gipsbindenwickeln anzubieten.

    • Der erste Kommentar muss wohl ins Nirvana gegangen sein. Die Anleitungen kenne ich, es gibt auch einen sehr schönen youtube-Film, wie man mit Naßklebeband aus Papier arbeitet und dann aufpolstert.
      Als ich das mit meinen Bastelministern, dem Grafen und Primavera besprochen habe, bevorzugten die beide Gipsbinden, weil dann die gewonnene Form wirklich stabil bleibt. In die wird dann Papier reinkaschiert – es entsteht eine klassische Pappmaché-Puppe.
      Da ist am Anfang erstmal mehr Aufwand und Sauerei, im Nachhinein aber weniger Problem.

  2. Ja, daran hatte ich nicht gedacht. Stabil sollte eine Kleiderpuppe schon sein. Aber die eigene Figur ändert sich ja auch immer, verschiebt sich mit den Jahren. Es müsste eigentlich ein verschiebbares Drahtgestell sein mit veränderbaren Maßen.

    • die Drahtgestellpuppen, die sich mit Wärme formen lassen, sind teuer und halten die Form nicht. Ein bißchen Veränderung erreicht man schon mit aufpolstern bzw. einmal rundum auseinandersägen und enger gemacht wieder zusammenkleben. Ich hätte ja gern einen 3D-Scan, der anschließend in Styropor gefertigt wird, da kann man prima Nadeln reinpieken. Ist ne Marktlücke.

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