Vigil 85

Da ich gerade bei Mimimi auf hohem Niveau bin. Ich vertrage seit ein paar Jahren Sonne und Hitze immer schlechter. Was heißt, ich igele mich in der Mittagshitze ein und gehe nicht, auf gar keinen Fall oder nur wenn es nötig ist in die Sonne.
Ich weiß gar nicht, wann das genau passiert ist, in den letzten 3 Jahren gab es einen Umschlagpunkt von in der Sonne aalen zu „Och nö, mag ich nicht!“
Es ist anstrengend, ich bekomme Kopfschmerzen und schmerzende Gelenke davon und bin für einen halben Tag völlig platt.
Dafür bin ich nachtaktiv, sobald es etwas kühler geworden ist.

Auch das noch:

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  • Vigil 58Vigil 58 Bei Vorliebe für schwarze Kleidung ist abendliches Stricken und Nähen einfach die Pest. - Mit ganz kleinen Augen gesendet.

6 Gedanken zu „Vigil 85

  1. Geht mir ebenso.
    Mir konnte es nie warm genug sein und ich habe es geliebt in die Tropen zu reisen.
    Inzwischen unvorstellbar.
    Inzwischen war ich auf einer der kleinen ostfriesischen Inseln und am liebsten wäre ich dort geblieben.
    Dieser stetige Wechsel zwischen Sonne und Wolken und immer mal kurze Regenschauer fand ich wunderbar. Die Temperaturen sind gleichmäßiger als in der Landeshauptstadt, wo ich vom Pullover nahtlos in den Bikini wechseln kann, was mich echt nervt.
    Da oben wäre ich gerne geblieben. Freundliche Menschen, stabiles DSL und in einer Stunde ist man am Festland.
    Und kein lästiges socialising;-)
    Warum ist das so?

  2. Mir geht es auch so. Meine Augen brennen vom hellen Licht, da nutzt auch keine Sonnenbrille. Mein Kreislauf klappt in der Hitze zusammen. Schwitzen finde ich auch nicht schön. Und das Einschmieren mit Sonnencreme nervt auch.

    Erst im Gewitter vorhin wurde ich richtig wach. Leider ist es so unpopulär, bei Hitze im kühlen Haus zu bleiben. Besuch seufzt hier zwar bei Ankunft immer: „Hier ist es schön kühl, hier bleiben wir.“ Aber ganz schnell kommt der Vorwurf: „Waaaas? Bei dem schönen Wetter hockt ihr in der stickigen Bude?“
    Erstens ist das keine Bude, sondern mein schönes, kühles Zuhause.
    Zweitens hocke ich nicht, sondern sitze oder liege, nähe, stricke, lese, koche, backe oder spiele.
    Drittens ist für mich „Schönes Wetter“ was anderes: 15 bis 25 Grad, locker bewölkt, ab 20°C mit frischer Brise.
    Und viertens ist es nicht stickig. Wir lüften ja von abends bis morgens, solange es draußen kühler oder trockener ist als drinnen.
    Die Kinder dürfen natürlich immer in den Garten. Ich kann sie auch durchs Fenster beaufsichtigen.
    Am Hochsommer mag ich nur die lauen Nächte, wenn man mit Rock, Shirt und Sandalen unterwegs ist oder im See baden kann. Der Schlachtensee früh um vier! Herrlich!

    Liebe Grüße,
    Henriette

    • oh ja, der Schlachtensee nachts oder ganz früh morgens! Ich verstehe den Freizeitstreß mittlerweile auch immer weniger. Ich bin im Sommer gern abends unterwegs. Aber in der Mittagshitze durch die Gegend rasen, das ist dämlich.

  3. Hört sich ein bisschen nach Vitamin-D-Mangel an, Miz Kitty.

    • Gestern habe ich erst gedacht „kann nicht sein, es scheint doch satt die Sonne!“ Aber vielleicht ist da was dran. Ich nehme Vitamin D nämlich nur im Winter. Danke für den Tipp Ich teste das mal.

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