Es geht los

Meine Freunde von Debitel haben mir gerade die Rechnung geschickt. Nun neige ich ja zur Selbstverantwortung und schaue zunächst, was ich verbockt habe.
Zum ersten ist das Abrufen der Mails extrem Traffic-Intensiv, da ich dusseligerweise zwei Imap-Konten parallel betrieben habe, das heißt doppeltes Datenvolumen, da können flott über 15 MB beisammen sein, weil mir viele Leute bunte Bildchen schicken, das sprengte eine Woche vorher auch schon meine deutsche Flatrate.
Daß in Deutschland 1 MB 3 € kostet, wenn ich meine Flatrate verlasse, ok. das ist nicht nett, aber akzeptabel.
Aber daß die Einwahl mit einer deutschen Vodafone-Datenkarte ins italienische Vodafone-Netz so teuer wird, nämlich 30 € pro MB, halte ich für haarsträubend. Zudem es vor 3 Jahren in Spanien bei weitem nicht so teuer war, da habe ich sogar das eine oder andere Bild hochgeladen.
Hm. Zudem ich zunächst in der Hotline drei verschiedene Auskünfte bekommen habe, wie hoch die Kosten sind. Zunächst war die Rede von 2.800, dann waren es 2.100, mittlerweile sind es „nur“ noch 1.700 €.
Würfeln die die Preise aus?

Auch das noch:

  • Zahl, du Sau!Zahl, du Sau! Das letzte Schreiben meines Handyproviders Debitel aka Mobilcom-Debitel hatte wiederum nur diesen Inhalt. Eine letzte Mahnung, Frist bis […]
  • Debitel oder Ich mein ja nur!Debitel oder Ich mein ja nur! Rief mich doch vorhin ein Mäuschen aus der Rechnungsabteilung von Mobilcom-Debitel an. Sieso: Spreche ich mit Frau Kitty? Ickeso: […]
  • AuslandsversprecherAuslandsversprecher Wer sich erinnert: ich hatte für fünf Mal Mails checken auf der schönen Insel Sardinien (über vodafone Deuschland zu […]
  • Debitel – Vorletztes KapitelDebitel – Vorletztes Kapitel Da es die eine oder andere Nachfrage gab, wie meine Streitigkeiten mit Debitel verlaufen seien, hier nun der Zwischenstand. Die Telefone […]

10 Gedanken zu „Es geht los

  1. Ich halte das trotzdem für Irrsinn… als ich vor zwei Jahren in Italien unterwegs war habe ich meinen Blackberry auch die ganze Woche über angehabt und fleißig Mails gelesen, und da wir als Admins auch jede Menge Statusmeldungen von den Systemen bekommen waren das nicht gerade wenige, aber das hat dann doch „nur“ so um die 240 Euro gekostet… und hier in D komme ich nie über den sowieso freien Traffic drüber, auch wenn ich noch gelegentlich von unterwegs surfe. 1700 Euro halte ich in jedem Fall immer noch für maßlos überzogen – aber es kommt natürlich auf Deinen Vertrag an.

  2. REPLY:
    hm, der vertrag sagt, daß auslandskosten nix mit debitel zu tun hätten.

  3. REPLY:
    wenn die antwort auf meinen widerspriuch: „dit is ja nich unsa problem, her mit die kohle“ ist, dann tue ich das sehr gern.

  4. REPLY:
    Da hast Du extremes Glück gehabt. Vielleicht liegt es an der kommerziellen Regelung bei Blackberry.
    Vor Surfen im Ausland – inklusive Email – warnen wir alle Mitarbeiter, nachdem einmal ein Fall mit 2500.–€ in Italien bei einem Freund ausdiskutiert wurde.
    Auch im Inland muss man aufpassen. Wenn man z.B. ein Erweiterung für den Laptop hat und ein Handy darf man ja nicht die Sim-Cards vertauschen, sonst zahlt man in beiden Fällen fast den zehnfachen Tarif.
    Ein sehr teures Lehrgeld für Kitty Koma. Ich glaube nicht, dass sie noch billiger herauskommen wird.

    Und dann möchte ich einen der Werbefritzen wieder sagen hören: „wir schenken ihnen!“ Vielleicht könnte man solch einem Lügner einmal die Zunge herausreißen, weil er sich für einen solchen Spruch hergibt.
    Also die Handyfirmen verschenken nichts. Sie nützen jede Lücke, die nicht offiziell geregelt ist.

  5. REPLY:
    Das Problem ist, dass es sich um keinen Missbrauch handelt. Die Tariffierung ist hoch offiziell. In Österreich haben wir das schon einmal durchgespielt, siehe voriges Posting.

  6. REPLY:
    Ich glaube, daß es schon vom Konzept her ein Unterschied ist – der BB hat ja sowie er im Netz ist quasi eine „Standleitung“ ins Firmennetz, von wo aus der Server dann die Mails auf die Dinger verteilt – wenn man da die gleichen Tarife ansetzen würde wie beim „normalen“ Handy-Surfen wäre das ja nicht zu finanzieren… Lustigerweise hatte ich bislang weder in USA noch in Schweden eine Überschreitung des sowieso enthaltenen Freivolumens – wahrscheinlich ist das dann auch wieder vertragsabhängig, als die Kosten in Italien anfielen hatten wir dort noch kein Büro (und daher das Land vielleicht nicht mit im Vertrag)… da müßte ich mich mal beim Einkauf schlau machen.

  7. REPLY:
    Du hast Recht. Da ist von vornherein ein anderes Konzept eingeplant. Und da sind die Freiminuten dann äußerst wertvoll.
    Übrigens frage ich mich, wie die das beim Google-Handy lösen. Dort soll es ja auch eine dauernde Verbindung mit dem Internet geben, was im Ausland zu horrenden Kosten führen würde, selbst wenn vom User keine Datenpakete geschickt werden. Hm???

  8. mailand oder madrid? ähm, junge frau, also das mit spanien und italien … nur weil das auf den kanaren nicht der rede wert ist, lege ich mich im iran auch nicht nackich an den strand.

    p.s.: ich fühle trotzdem unversteuert mit. debitel ist übrigens ganz ganz pfui. ich habe ohnehin noch nie verstanden, wofür ich einen zwischenvermittler brauche, der angeblich schlauer ist als der, der ihm das ganze verscherbelt.

    soeben habe ich eine 180mb mail bekommen [nicht unüblich]. das wären die ersten 5.400 euro, die ich heute sicherlich nicht mehr reinholen würde …

  9. REPLY:
    sollte da nicht kulanz walten, kehre ich dem laden dann auch nach 12 jahren treuer kundschaft den rücken mit allen anhängenden verträgen. die pampern mich deshalb schon seit geraumer zeit als platin-kundin, wahrscheinlich um mich besser zu schlachten, wenn ich fett genug bin…

Kommentare sind geschlossen.