WMDEDGT Mai 2017

Frau Brüllen fragt wieder, was wir den ganzen Tag gemacht haben. Nun denn.

Um 7:30 Uhr klingelte der Wecker und um kurz vor 8:00 Uhr taperte ich zum Kaffeekochen in die Küche. Ich aß wie immer zum Frühstück Joghurt mit Obst und schaute ein wenig quer durchs Internet. Nebenher kochte ich Milchreis für die gestressten Jungeltern
Um 9:00 Uhr setzte ich mich an die Strickmaschine. Sie war gestern angekommen und ich wollte nach und nach die Komponenten testen und Proben stricken. Am Abend vorher hatte ich schon einmal ein Lochmuster angestrickt, am Anfang voller Fehler, weil sich nach und nach erst die Öl-Verharzungen im Lochmusterschlitten gelöst hatten. Auch von langem Stehen können Maschinen kaputt gehen. Ich strickte zwei Mustersätze fehlerlos und versuchte dann einen kleinen Hack, um ein Missoni-Muster zu bekommen, aber das ging gründlich schief.
Also machte ich mich schon einmal rausgehfein und wickelte nur noch Wollreste zum Weiterstricken auf, denn wir hatten bald eine Verabredung.

Gegen halb 11 Uhr klingelte es. Es war der Paketbote mit dem Stoff für das Hochzeitsgastkleid. Es soll ein nachgebautes Tia Dress werden, das Schnittmuster zu kaufen lohnt für mich nicht, weil ich das Oberteil sowieso neu konstruieren muss. Ich hatte zwei schwarzweiß gemusterten Baumwollsatins für den Rock bestellt und uni schwarz für das Oberteil. Das dramatische Rosenmuster bei dem ich skeptisch war, ob es funktioniert, überzeugte mich auf Anhieb, der andere, den ich nur zur Sicherheit bestellt hatte, war falsch geliefert. Wenn man zwei schwarze Stoffe mit weißem Punktmuster im Lager hat und den mit den kleineren Punkten „Schwarz mit großen Punkten“ nennt und den mit den größeren „Schwarz mit weißen Punkten“ sind Verwechslungen vorprogrammiert. Ich telefonierte kurz mit dem Händler und mailte ein Foto.

Dann rief meine Mutter an. Meine Eltern waren unterwegs nach Berlin, das Urenkelchen anschauen und wir sollten sie begleiten. Die beiden waren allerdings zunächst am Stadtrand gestrandet, weil der Regionalzug nicht durchfuhr und dann noch eine Weile im Bahnhof Ostkreuz herumgeirrt. Jetzt waren sie aber auf dem Weg zu uns, wenn auch verspätet.
Ich drapierte kurz die Stoffe auf die Puppe, um zu schauen, wie es aussah. Der Graf monierte natürlich mit Fachmannsblick, dass die Schwarztöne nicht ganz zusammenpassen. Aber ich bin ja Gott sei Dank keine Perfektionistin.

Kurz darauf vermeldeten meine Eltern, dass sie fast da sind, wir holten die von der Straßenbahnhaltestelle ab und gingen erst einmal zum Vietnamesen drei Häuser weiter, eine Kleinigkeit essen und bestellten auch noch zwei Portionen zum MItnehmen.
Dann pingte mich das Kind an: Ob wir auf dem Weg zu ihnen schnell etwas einkaufen könnten. Ich ließ mich instruieren, was gebraucht wurde.
Wir nahmen nach Pankow ein Taxi und es passierte der Berliner Klassiker, auf die Frage, ob Ec-Kartenzahlung ok. sei, wand sich der Fahrer, das Kartenlesegerät sei nicht so richtig in Ordnung etc. Klarer Fall von Steuerbeschiß, wie bei fast allen Taxis.
Ich sprang schon am S-Bahnhof Pankow raus, kaufte kurz ein und lief dann zur Wohnung vom Kind.
Das Enkelmädchen schlief süß in der Trage vor Schwiegersohns Bauch und als wir es etwa später im Ganzen zu Gesicht bekamen, konnten wir feststellen, dass es nun, mit 3 Wochen, nicht mehr wie ein aus dem Nest gefallenes Vögelchen, sondern schon wie ein (wenn auch kleines und zartes) Baby aussah.
Es gab alkoholfreien Sekt und Geschenke und wir plauderten und himmelten das schlafende Kleine an. Als es dann laut vernehmlich was trinken wollte, brachen wir auf und begleiteten die alten Herrschaften noch zum S-Bahnhof.

Wir liefen den halben Weg zurück, statt mit der Straßenbahn durchzufahren und kauften zwischendurch noch ein Eis. Zurückgekommen, es war inzwischen 18 Uhr, las ich, dass der Stoffhändler eruiert hatte, dass der Stoff im Lager falsch ausgezeichnet war. Von dem anderen Stoff gab es aber leider nur noch die Hälfte der benötigten Länge. Ich switchte um auf einen anderen Stoff, der mir sehr gefallen hatte und setzte ich mich wieder an die Strickmaschine.
Nun war noch der Motorschlitten zu erproben. Das dauerte, von zwei Käsebroten unterbrochen, bis kurz vor 11 Uhr. Er funktioniert ziemlich gut, bis auf den Umstand, dass er immer an der gleichen Stelle beim Rechtsstricken 1-2 Maschen verliert. Warum auch immer, das muss ich herausbekommen.

Ich machte mir dann noch einen Mitternachtssalat und setzte mich an diesen Text. Jetzt geht es aber schleunigst ins Bett!

Die anderen Texte sind hier zu lesen.

WMDEDGT April 2017

Frau Brüllen möchte wieder wissen, was wir den ganzen Tag gemacht haben. Diesmal mit veränderten Startbedingungen, was ich gut finde, denn mich haben die Blogposts, die bereits um 10 Uhr morgens verlinkt waren und fast nichts enthielten, zunehmend befremdet. Das ist wie morgens Handtücher auf Liegen am Pool legen.

Ich ging heute erst 1:30 Uhr schlafen. Es gab vorher ein langes Telefonat mit Primavera zum Thema zukünftige Lebensgestaltung (sie und ich) und das war etwas aufregend.
Deshalb schlief ich auch bis 8 Uhr und ging dann mit einer Tasse Kaffee in die Badewanne.
Danach frühstückte ich Joghurt mit Banane und Trockenfeigen und machte Zeitungsschau.
Gegen halb 11 setzte ich mich an den Nähtisch und trennte den Bund von einem Dreiviertel-Tellerrock aus dunkelblauem Wollstoff ab. Der leichte Flanell hatte sich am Bund über Gebühr gedehnt, das wollte ich reparieren. Das dauerte über eine Stunde, denn ich hatte unglaublich viele Nähte auf den Bund gesetzt.

Dann rief Primavera noch mal an. Sie hat aktuell viel mit Ämtern zu tun und das ist nicht unbedingt ihre starke Seite.
Nach dem Telefonat organisierte ich noch die eine oder andere Sache, bezahlte eine Rechnung und bekam einen Anruf vom Roten Faden, dass der nächtens georderte Stoff nur noch in Teilstücken vorhanden sei. Was mir nichts nutzte, deshalb stornierte ich einen Teil der Bestellung.

Gegen 14 Uhr aß ich ein Leberwurstbrot, trank noch einen Kaffee und machte mich stadtfein. Ich fuhr mit der S-Bahn nach Zehlendorf, weil ich einen Arzttermin hatte. In der Bahn mir gegenüber saß eine junge Frau mit schwarzen Augenbrauen wie mit der Schablone gemalt und las langsam und mühselig eine Große-Buchstaben-Zeitung.
Hinter mir saß ein osteuropäisches Paar, wo sie ihm eine Viertelstunde lang lautstark in irgendeiner slawischen Sprache erklärte, dass alle ihre Freunde und Bekannten eine Terrasse hätten, nur sie nicht. Er schwieg anhaltend.
Die Fahrt ging flotter als gedacht und so schlenderte ich in Ruhe den Teltower Damm entlang, wo sich Boutiquen für wohlhabende ältere Damen, Hörgeräte- und Sanitätswarengeschäfte, Apotheken und Delikatessenläden aneinanderreihten.
In einer der Apotheken kaufte ich Magnesium, denn ich habe seit Tagen sehr schmerzhafte Krämpfe vorn am Schienbein. In der Hoffnung, dass das hilft.

Beim Arzt musste ich trotz Termin eine Stunde warten. Ich las 8 Nummern der Gala und hörte, wie die Sprechstundenhilfe im Nebenraum einen terminsuchenden Patienten nach dem anderen abwimmelte. Auch diese Arztpraxis schließt zum Quartalsende jeweils für ein paar Tage, scheinbar weil sich das Arbeiten bei dem aktuellen Bezahlungsgefüge der Krankenkassen dann nicht lohnt.
(Der Graf hatte vor ein paar Wochen eine Odyssee wegen einer Impfung hinter sich gebracht. Sogar als Privatpatient. Eine Impfung allein lohnt sich scheinbar nicht.)
Dann war ich dran und konnte berichten, dass es mir gut geht. Wenn ich mir mein Tun einteilen und mich hinlegen kann, wenn ich müde bin, ist alles fein.
(Es ist so. Ich habe zwar immer noch Probleme damit, nicht mehr die Superdynamikerin zu sein, aber die Entspannung und der weggefallene Druck sind das Beste, was mir in den letzten 10 Jahren passieren konnte.)

Ich ging zurück zum S-Bahnhof und kaufte mir bei Butter-Lindner ein kleines Törtchen mit Himbeeren und etwas Geflügelsalat. Das Himbeertörtchen aß ich gleich, denn ich hatte Hunger, inzwischen war es halb 6 Uhr.
Ich stieg in die Bahn, um in die Stadt zurückzufahren und die wurde immer voller. In Steglitz setzte sich ein Typ neben mich, der so nach Schnaps stank, dass ich beim Luftholen passiv saufen konnte. Als er ein paar Stationen später ausstieg, lief er völlig normal. Der Mann musste gut im Training sein.
Mir wurde übel und schwindelig. So schnell wie die Fahrt auf dem Hinweg verging, so endlos zog sie sich auf dem Rückweg. Am Nordbahnhof angekommen, war ich froh über die frische Luft, selbst wenn sie voller Autoabgase war, denn die Straßen waren voll.

Als ich zur Straßenbahn ging, traf ich Barb Nerdy und wir liefen plaudernd ein paar Straßenbahnstationen in Richtung Prenzlauer Berg.
Zu Hause angekommen, aß und trank ich erst einmal etwas und legte die Füße hoch.

Gegen 7 Uhr kam der Graf zurück und wir nerdeten etwas mit unseren Digitalgeräten herum.

Jetzt Nachricht vom Kind, das Goldkindchen trödelt noch rum und macht nix außer im Bauch rumrumpeln und wir zählen alle den Countdown, schließlich ist heute Termin.
Ich werde gaaanz ruhig bleiben (GANZ RUHIG!)

Und jetzt stricke ich noch ein Stündchen an des Grafen Herrensocken und gehe dann ins Bett.

Und alle anderen Blogposts über den Monatsfünften sind hier.

wmdedgt März 2017

Das wird eine knappe Sache, denn das iPad hängt im wackeligen Hotel-WLAN. Es ist der Fünfte des Monats und Frau Brüllen fragt: Was machst du denn den ganzen Tag?

Ich wurde kurz nach vier Uhr wach und gegen halb Fünf las ich erst einmal eine Stunde. Meine Timeline schlief, zog in die nächste Kneipe, hatte Zeitverschiebung oder stand gerade auf. Ich ging kurz vor 6 noch einmal schlafen und lümmelte bis halb 10 im Bett herum, um anschließend in die Badewanne umzuziehen.

Nach dem Baden frühstückte ich Joghurt mit Banane, Datteln und Walnüssen. Dann räumte ich noch etwas herum und sterilisierte die Weckgläser mit Fleischbrühe fürs Kind nochmals im Backofen. Sicher ist sicher.

Gegen 12 Uhr packte ich einen ganzen Schwung Kleider aufs Bett und testete ein „seriös, aber nicht overdressed“-Outfit. Ich landete bei einem dunkelblauem Dreiviertel-Tellerrock aus weichem Wollflanell, einem weißen T-Shirt mit V-Auschnitt und einem dunkelblauen Blazer aus Doubleface-Fleece, der innen fein blauweiß gestreift ist. (Nicht selbst genäht, sondern ein Lands End Sonderangebot)

Ich stopfte Schuhe, Schminke, Schmuck und Unterwäsche in meine kleine Reisetasche. In die Techniktasche kamen iPad ,Notizblock, eine Stiftrolle und Schere, Nadel und Einfädler. Im aktuellen Quilt müssen viele Fäden verstochen werden.

Dann zog ich mich unprätentiös an, Jeans und Hoodie reichten. Der Graf war inzwischen auch fertig mit Anzug und Krawatte aussuchen und verpacken, ich bügelte ihm derweil noch ein Hemd.

Dann ging er nach unten, um die Antwort auf die Frage „Springt das Auto an?“ zu finden. – und stand keine fünf Minuten später wieder oben, denn es hätte kein Mucks getan. Jetzt hätten wir nach dem nächsten Zug schauen können, aber ich ging noch einmal nachschauen. Nicht, weil ich es besser kann, sondern weil das betagte, aber sonst wunderbar bequeme und zuverlässige Auto mittlerweile etwas sonderbar ist.

Letztens war ich der Meinung, die Batterie wäre leer und der Graf hatte es anstandslos starten können. Ich ging herunter und versuchte es. Der Anlasser tat keinen Mucks. Ich überlegte. Auf Zugfahren hatte ich keinen Bock. Vielleicht könnte man ja Starthilfe von einem Taxi bekommen. Aber vorher versuchte ich es noch mal mit Voodoo. Ich machte mit kompetenter Miene die Motorhaube auf und rüttelte an den felsenfest sitzenden Batteriekabeln. Dann versuchte ich es noch einmal. Das Auto sprang an. Der Graf brachte die restlichen Sachen nach unten, ich bewachte derweil den laufenden Motor. Puh, noch mal Glück gehabt.

Der Routenplaner versprach uns, es würde nach Greifswald diesmal schnell gehen, aber wir zuckelten gegen 3 Uhr gemächlich in Richtung Pommern. Der nächste Termin für das Projekt Zukunft und Lebensfreude ist schließlich erst am Montag Vormittag. Die Hektik eines nicht startenden Autos wollten wir uns für Montag morgen ersparen, das war schon mal die richtige Entscheidung.

In Greifswald angekommen, checkten wir im Hotel ein und machten erst einmal eine Runde durch die Stadt, um den Weg für morgen früh zu kennen. Da wir mittlerweile beide ziemlich unter Spannung stehen, denn das wird morgen top oder hop, blödelten wir hemmungslos zu dem Thema „Was war 2017 deine dümmste Idee?“

Dann suchten wir uns eine Kneipe, denn es war mittlerweile sieben Uhr abends. Der Graf aß Burger (ein Phänomen, in Greifswald sind die Bürger-Menüs in Hipster-Style-Läden teurer als in Berlin), der war so lala, meine Bratwürste mit Kürbispüree waren gut. Auf dem Klo des gotischen Hauses sah ich etwas, das ich in einem anderen Haus für eine Bausünde der frühindustriellen Neuzeit gehalten hatte – eine Holzbalkendecke im Keller. Hm. Ist das eine norddeutsche Spezialität? Oder ist das normal, wenn Keller nachträglich (wie in diesem Fall) eingebaut werden?

Wir gingen nach dem Essen zum Bahnhof. Der Graf brauchte noch ein Einschlafbier und eine Zahnbürste. Ich behauptete steif und fest, es gäbe sicher keinen Spätie in so einer Stadt. Gab es aber. Und er schloss um 20:45 Uhr (komische krumme Zeit), wir wurden netterweise noch bedient.

Wir schlenderten mit Bier, Zahnbürste und Schokoriegeln zurück zum Hotel und begannen uns dort um die paar Fitzelchen WLAN zu balgen, die im Zimmer ankamen. Jetzt geht es gleich ins Traumland und ich hoffe, die Nacht wird einigermaßen erholsam.

Die anderen Tage sind hier nachzulesen.

WMDEDGT Februar 2017

Frau Brüllen fragt wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Heute ist Sonntag, da läuft alles etwas ruhiger. Allerdings war erst einmal nix mit Ausschlafen, ich war gegen halb 5 Uhr wach und schlief nicht wieder ein. Eine Stunde später schlappte ich mit iPad und Bettzeug ins Gästezimmer, um ein wenig in einem eBook zu lesen und auf eine Mail von Primavera zu antworten.
Gegen 8 Uhr war ich dann wieder müde und schlief bis nach 10 Uhr. Der Graf war sehr spät ins Bett gegangen und schniefte nebenan noch in die Kissen, ich machte mir derweil Frühstück – Joghurt mit Banane und Kiwi und viiiel Kaffee – und frühstückte im Gästebett.

Der Graf war inzwischen wach und wir kuschelten noch etwas. Dann stand ich auf, zog mich an und backte einen Rueblikuchen.
Während der Küchen im Ofen war, bastelte ich weiter an Agathe.

Das wird eine gehäkelte Spinne mit Spieluhr im Bauch. Es sind ja nur noch 2 Monate bis Enkelkind. Ich bin handarbeits-, aber nicht bastelaffin und deshalb fluche ich bei solchen Arbeiten immer ziemlich laut.
Zwischendurch war der Kuchen fertig und leider unten etwas zu dunkel geworden. Der Herd ist nicht so ganz präzise. Bei 200 Grad hat er gern 10% mehr. Ich kratzte das Schwarze von der Unterseite und machte einen Zuckerguß mit Blutorangensaft auf die Oberseite.

Nach 14 Uhr machten wir uns fertig, wir waren bei Kind und Mann zum Kaffeetrinken angesagt. Die Fahrt nach Pankow mit Kuchen im Gepäck war nicht hindernisfrei, weil die Straßenbahn wegen eines Unfalls nicht mehr weiterfuhr und wir auf die U-Bahn umsteigen mussten.
Beim Kind angekommen stellten wir mal wieder fest, dass unsere interfamiliäre Kommunikation so ihre Tücken hat. Das Kind hatte auch einen Rueblikuchen gebacken. Also gab es zwei Sorten zu kosten.
Wir saßen plaudernd auf dem Sofa, dachten über Vornamen nach („Wie wärs denn mit Klaus-Dieter?“) und bewunderten des Kindes Kugelbauch. Später sichteten wir den Windel- und Babyhöschen-Vorrat.

Der Schwiegersohn bekam ein Geburtstagsgeschenk, ein paar warme Socken und ich bekam ein Geburtstagsgeschenk, eine Ringelmiez-Stricknadelrolle. Das freute mich sehr, denn ich hatte gerade gestern wieder in meinem uferlosen Stricknadelbeutel gewühlt.

Gegen halb Sieben Uhr schlenderten wir zur Bahn, fuhren wieder nach Mitte und stiegen an der Schule aus, um dort ein Schnitzel zu essen. Zwei Stunden später gingen wir nach Hause, holten von Spätie Nr. 1 noch Joghurt-Gums und von Spätie Nr. 2 Ben & Jerrys Peanutbutter Cup. Schließlich wollten wir ja neben hartem Liegetraining auf dem Sofa unbedingt unser Kalorienziel erreichen.

Jetzt ist es 11 Uhr abends. Der Graf recherchiert noch ein bisschen am Projekt Zukunft & Lebensfreude, ich lese weiter in meinem Buch und wir sind schon wieder rechtschaffen müde.

Die anderen Tagesgeschichten stehen hier.