Vigil 48

Wenn für VR-Reality-Brillen geworben wird, tut man das entweder mit unsexy Fotos des Gegenstandes oder Leuten, die ein Brett vorm Kopf haben und entweder wie bekifft grinsen oder somnambul durch die Gegend stolpern.
Möchte man so aussehen und rumlaufen? Möchte man ein solches turnschuhähnliches Gebilde im den Kopf schnallen? Was kann man eigentlich damit machen? Pornos kucken, ohne dass Mutti es mitbekommt? Games spielen? (ist das der korrekte Begriff? ich bin ja wg. Suchtprädisposition Nichtgamerin)
Aber man sieht doch sonst nix und rennt vor die nächste Laterne und kann nicht mal nebenher Pizza essen, ohne dass man suchend mit der flachen Hand aufm Fliesentisch rumpatschen muss. Oder hat das Teil eine eingebaute Kamera, die einem auch noch die Umwelt zeigt, wenn es Bedarf danach gibt?

Fragen über Fragen.

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2 Gedanken zu „Vigil 48

  1. Games werden in der Regel gezockt („Lass mal LoL zocken“), aber das ist vielleicht auch landschaftlich unterschiedlich.
    Ich denke ja, dass VR das nächste große Ding wird. Im Spielebereich sowieso, und Porno war als Technologietreiber schon immer gut. Aber was für ein Potenzial steckt da drin: Für Bildung, Kunst, virtuelle Begehungen jeglicher Art („So würde es sich anfühlen, durch die Abflughalle des BER zu flanieren“), neue Kommunikationsformen und und und. Ich denke, das wird eine ganz große Nummer.
    Was die Gamerei angeht: Wenn ich im Spiel bin, dann esse ich bestimmt keine Pizza, dafür bin ich viel zu sehr in der virtuellen Welt.
    Und ich glaube auch, dass die Option, an die Brille noch eine Kamera ranzubauen und damit eine neue Stufe der „augmented reality“ zu basteln kommen wird, aber das kriegen wir später.

  2. so weit ich weiß, ist die kamera mit möglicher einblendung der umwelt bereits realität. ich erinnere mich an eine demo, bei der bei einem spiel irgendwelche dämonen/hexen/wasweißich aus den im wohnzimmer befindlichen gegenständen (bilder, sofa etc.) heraus- bzw. dahinter hervorsprangen.

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