Jahresrückblickfragebogen 2017

Zugenommen oder abgenommen?
Es ist mir total egal. Status: Klopselfe und grade passen die Hosen wieder besser, weil es viel körperliche Arbeit gibt und wenig Gelegenheit für entspanntes Essen.

Haare länger oder kürzer?
So lang wie noch nie. Sie reichen bis zur Taille.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
An die Lesebrille gefesselt und ich habe das Gefühl, es wird nicht schlechter, seit ich nicht mehr ständig auf Displays starre.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Viel mehr, so viel wie noch nie in meinem Leben.

Mehr bewegt oder weniger?
Nach langem Rumhängen ist seit Mitte Dezember viel Bewegung angesagt. Heben, tragen, schrubben, bücken.

Der hirnrissigste Plan?
Haha! Die Frage haben wir uns schon seit dem Frühsommer immer wieder gegenseitig beantwortet. Die Antwort lautet: Ein Haus in Vorpommern zu kaufen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Gefährlich ist wenig, weil der Mann ein Mensch ist, der Risiken gut abwägt und ich deshalb nicht drauflos stürzen kann, ohne einen Alleingang zu machen, was ich nicht will.
Aber im März hatten wir versucht, in einer Zwangsversteigerung ein Gutshaus zu erwerben, das ein in anderen Sphären schwebender Mensch bewohnte, der uns natürlich zur Besichtigung nicht hereinließ.
Wir hatten viel recherchiert, aber wie groß der Schaden durch Feuchtigkeit, Plastikfenster und nicht Lüften im Innern war, wussten wir nicht.
Das Haus gehört nun anderen, weil es doch zu gefährlich war und der Mensch in seinen anderen Sphären bedankte sich bei uns für die hohe Gebotsperformance. Das Universum lächelte.

Die teuerste Anschaffung?
Ein barockes Gutshaus, das daneben liegende an eine Scheune in den Pferdestall gebaute Kutscherhaus und ein knapper Hektar verwilderter Park.

Das leckerste Essen?
Sauerfleisch in Ronnys Anglerheim in Damgarten.

Das beeindruckendste Buch?
Ich muss zugeben, ich habe nicht viel gelesen. Ein Buch über Verhandlungsstrategien in Märkten mit begrenzten Ressourcen war dabei, aber ansonsten habe ich vor allem beim Stricken Bücher vorlesen lassen und Stephen King ist schon großartig.

Der ergreifendste Film?
Keine Ahnung. Ich habe kaum Filme gesehen.

Die beste CD?
Hörbücher und die Sachen, die mein Kopf spielt. Bei Stress ist das leider üble Stimmungsmusik, deutscher Schlager und Jon Bon Jovi.

Das schönste Konzert?
Konzerte bedeuten viele Menschen und das mag ich nicht.

Der beste Sex?
:))))

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Recherchieren und mit dem Mann herumfahren.

Die schönste Zeit verbracht damit…?
Zu planen.

Vorherrschendes Gefühl 2017?
Puh, sind wir nicht größenwahnsinnig? Ob das mal gut geht!

2017 zum ersten Mal getan?
Gemeinsame finanzielle Verantwortung über einen großen Vermögensteil übernommen. (Keine Millionen, aber halt die Substanz.)
Oma geworden und das Enkelkind bepuschelt. Aber (und das ist in unserer Familie über Generationen anders gewesen) das reizende, supermobile Baby hat Eltern, die ihre Verantwortung wahrnehmen und nicht abgeben. Damit wird die Tradition gebrochen, dass das erste Kind eher ein Omakind ist.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Den Blaumann und die Gummistiefel angezogen, die Qualität von Boden bewertet.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Aktion, drei Leuten von einer Berufsförderungsfirma zu erläutern, dass ich bei ihnen beim Arbeiten spielen die Wände hoch gehen würde.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nimm dir den Raum, den du brauchst. Nimm dir viel Raum, es ist genug da.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Eine warme Mütze?

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Axt.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du wolltest da hin!
Und: „seit 7:25h am heutigen Morgen sind wir glückliche Eltern…“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Du wolltest da hin!
Und ich glaube: „Du bist eine tolle Mutter.“

2017 war mit 1 Wort…?
Heftig.

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