Germany.Today

Ein ins gesellschaftliche Aus geratener arbeitsloser Chancenloser hungert sich zu Tode.
Der Berliner Finanzsenator veröffentlicht Rezeptempfehlungen, wie sich Stützeempfänger mit ihrem Geld gesund ernähren können.
Eine Liechtensteiner Bank fliegt auf und ein ohnehin schwerreicher, Insidergeschäften nicht abgeneigter Manager, steckt wegen Steuerhinterziehung bis zu den Knien in der Scheiße. 1000 andere seines Schlages stehen noch im Schatten und sollen sich selbst anzeigen.
Es ist mittlerweile gängige Praxis, daß Großkonzerne von Menschen geleitet werden, denen Mißerfolge nur etwas weniger Geld einbringen, aber nicht – wie beim Mittelständler – den gesellschaftlichen und finanziellen Ruin bedeuten.
Irgendwas läuft grade gewaltig schief hier.

Auch das noch:

  • 28 Himmlische Musik28 Himmlische Musik Am Abend vorher fragte mich mich noch, wie ich so wahnsinnig sein konnte, einer Freundin zuzusagen, um 11 Uhr morgens auf ein Konzert zu […]
  • 11.7. 1011.7. 10 Die Dachwohnung kocht mittlerweile auch nachts. Ich erlebte eine der seltenen Nächte, in denen ich vollkommen unzugedeckt schlief. Da […]
  • und überhauptund überhaupt lohnt es sich schon, zu lesen, was das andere ufer schreibt. auch wenn sie extrem verzickt sind, in einer hinsicht sind diese jungs […]
  • Ich bin schuldIch bin schuld Wenn die Welt dieses Jahr doch untergeht, habe ich das wahrscheinlich verbockt. Hier auf der Barnimkante stürmt es und ich habe unter […]

6 Gedanken zu „Germany.Today

  1. das ist stinknormale festkörper-physik. mit einem großen berg geld im rücken fällt man einfach weicher – und schlägt nicht plump am boden auf …

  2. @ timanfaya: aber man darf das doch trotzdem so richtig sch… lecht finden, oder?

    dass der kerl nur bis zu den knien in der scheiße steckt, ist für mich die größere sauerei: er müsste bis über beide ohren drin stecken – und ich wünsch ihm und seinen raffkumpanen aus tiefstem herzen, dass ihnen allen ganz genau das widerfährt.
    es ist unbe-f*§$%ing-lievable, dass sowas passieren kann (und anscheinend darf) und sich keiner auf die hinterbeine stellt und denen den popo bis — na, und so weiter.

    einmal nur gerechtigkeit – ein einziges mal nur …

    kopfschüttelnd,

    mme. hü.

  3. Vollste Zustimmung. Nur das klitze kleine Wörtchen „grade“ möchte ich unbedingt gestrichen sehen. Das läuft schon so verdammt lange schief, dat isch misch kom erinnere konn!

    Ach, und übrigens an alle die, die sich tierisch über Steuerhinterziehung der Großkopferten aufregen, nur ein kleiner Hinweis: Steuererklärung selber ehrlich gemacht? Nie schwarz das Auto repariert? Keine Kleinigkeiten aus dem Urlaub geschmuggelt? Versicherungen mal ein wenig im unklaren gelassen über wahre Schadesnhöhen? Dann ist ja gut…Vieles fängt auch im Kleinen an und wir dürfen uns ALLE an die eigene Nase fassen. Ist keine Entschuldigung für diese unfassbaren A…löcher da oben, aber drüber nachdenken tut uns auch mal gut.

  4. REPLY:
    Ups, anonym wollte ich doch garnicht, habe nur meine url vergessen da oben :-)

  5. ach. history repeats. ich bin so taub, mich regt das gar nicht mehr auf.

  6. Hm, ich habe den Eindruck, daß sich das grade zuspitzt. Das hat so was von Weltwirtschaftskrisenatmosphäre. Und was nach 1929 kam, wissen wir auch alle.

Kommentare sind geschlossen.