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	<title>The Diary of Kitty Koma</title>
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		<title>Die Glaskillerin war da, aber auch noch was Erfreuliches</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Coral Charme]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenmuffel]]></category>
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		<description><![CDATA[Es passiert mir einmal im Jahr. Ich räume in der Küche, es stehen Gläser vom Abend auf der Arbeitsplatte und ich reiße sie mit dem Unterarm herunter, wenn ich dahintergreife. Mein morgendlicher Tunnelblick blendet das Objekt und mein komatöses Hirn &#8230; <a href="http://kittykoma.de/leben/die-glaskillerin-war-da-aber-auch-noch-was-erfreuliches/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es passiert mir einmal im Jahr. Ich räume in der Küche, es stehen Gläser vom Abend auf der Arbeitsplatte und ich reiße sie mit dem Unterarm herunter, wenn ich dahintergreife. Mein morgendlicher Tunnelblick blendet das Objekt und mein komatöses Hirn die Information &#8220;Achtung, zerbrechlich!&#8221; einfach aus. Voriges Jahr war es ein wunderschönes Römerglas von des Grafen Oma, dieses Jahr ein Sektglas meiner Urgroßmutter. <a href="http://kittykoma.de/2013/05/17/die-glaskillerin-war-da-aber-auch-noch-was-erfreuliches/puttes-glas-2/" rel="attachment wp-att-8278"><img class="alignnone size-medium wp-image-8278" alt="puttes-glas" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/puttes-glas1-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Jetzt aber noch was Schönes, nämlich Pfingstrosen. Da sie nur einen Monat im Jahr blühen, muss man sie bergeweise in Vasen stellen. (Ich erinnere mich an das Jahr 2003, als ich mal einen ganzen Eimer voll von den klassischen Dunkelroten geschenkt bekam.) Derzeit hier in diesem Haushalt:</p>
<div id="attachment_8259" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://kittykoma.de/?attachment_id=8259" rel="attachment wp-att-8259"><img class="size-medium wp-image-8259" alt="Sarah Bernhardt" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/ab0d03a8bda911e285fc22000a1f96be_7-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sarah Bernhardt</p></div>
<div id="attachment_8256" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://kittykoma.de/?attachment_id=8256" rel="attachment wp-att-8256"><img class="size-medium wp-image-8256" alt="Coral Charme" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/80fee61cbda911e2879222000ae9142f_7-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Coral Charme</p></div>
<p>Coral Charme Pfingstrosen mag ich sehr. Zuerst sind sie intensiv hellrote Kugeln und beim Aufblühen bleichen sie immer mehr in Pastelltöne aus.</p>
<p><div id="attachment_8268" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://kittykoma.de/?attachment_id=8268" rel="attachment wp-att-8268"><img class="size-medium wp-image-8268" alt="Coral Charme nach 3 Tagen" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/628009f4bed611e2be0322000a9f38f1_7-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Coral Charme nach 3 Tagen</p></div><br />
<div id="attachment_8285" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://kittykoma.de/?attachment_id=8285" rel="attachment wp-att-8285"><img src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/b0993f40bf8d11e28c3c22000a1fb85a_7-300x300.jpg" alt="Coral Charme nach vier Tagen" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-8285" /></a><p class="wp-caption-text">Coral Charme nach vier Tagen</p></div></p>
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		<title>Auf der Suche nach der perfekten Nähmaschine</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 12:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nähen]]></category>
		<category><![CDATA[Bernina]]></category>
		<category><![CDATA[Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Nähmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Pfaff]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe nicht mehr damit gerechnet, daß ich noch mal so weit komme, mir eine neue Nähmaschine zu kaufen. In den Jahren in der Jobtretmühle dachte ich sehnsüchtig an die  probenfreien Zeiten im Theaterjob zurück (heute hat man ja nicht &#8230; <a href="http://kittykoma.de/naehen/auf-der-suche-nach-der-perfekten-naehmaschine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nicht mehr damit gerechnet, daß ich noch mal so weit komme, mir eine neue Nähmaschine zu kaufen. In den Jahren in der Jobtretmühle dachte ich sehnsüchtig an die  probenfreien Zeiten im Theaterjob zurück (heute hat man ja nicht mehr bezahlt probenfrei, sondern ist auf Hartz IV oder im Nebenjob), in denen ich den gesamten Inhalt des Kleiderschrankes vom Ex-Mann und mir, hinreißende Kindersachen, Kissen, Vorhänge und Möbelbezüge selbst nähte. Ich hatte einfach wahnsinnigen Spaß daran und war am Schluß ziemlich fit. Das Einzige, was ich nun noch lernen muss, ist Schnittanpassung und -konstruktion.</p>
<p>Wie schon <a href="http://wp.me/p1WAOQ-27t#veritas" target="_blank">geschrieben</a>, es ist wieder Näharbeitsära und der Graf findet es ziemlich ok., wenn diesem Haushalt eine Nähmaschine gibt, die dem sonstigen Ausstattungslevel des Haushalts entspricht. &#8211; Selbstverständlich unter Beachtung des Umstandes, dass sie 20mal jährlich benutzt wird und nicht täglich wie die Jura-Kaffeemaschine.</p>
<p>Meine Anforderungen an so eine Nähmaschine sind ziemlich diffizil, denn ich bin keine Anfängerin, sondern geübt, verlange einer Maschine einiges ab und nähe:<br />
- Kleidung aus dünnen und normalen Stoffen (öfter geplant, vor allem Sommersachen)<br />
- Deko &#8211; Quilts, Kissen, Taschen, Vorhänge (mittel-oft)<br />
- Säume und Reparaturen, also dicke Stoffe, vor allem Jeans (immer mal)<br />
Meine Augen sind nicht mehr so super, gute Beleuchtung und ein Nadeleinfädler sind deshalb ein Muss. Ein paar Zierstiche fände ich fein, aber Entchen und Autochen, sowie das Alphabet in Comic Sans und Kyrillisch muss nicht sein. (Was der Hit wäre: Eine Maschine, bei der ich mir die Sticharten auswählen könnte.)<br />
Technik mag ich, davor habe ich keine Angst. Die technische Segnungen der letzten Jahre mitzunehmen, wäre fein. Aber wiederum wäre es kontraproduktiv, wenn das gute Stück so hochgerüstet wäre, dass es nach 5 Jahren an der Steuerung krankt.</p>
<p>Erstmal fragte ich rum. Zunächst nur, wer mit welcher Maschine arbeitet. <a href="http://www.ringelmiez.de/wordpress/blog/">Coolcat</a> hat eine <a href="http://www.pfaff.com/de/7559.html" target="_blank">Pfaff Expression</a> und meinte, selbst sie als Profi nutze die drölfzigtausend Zierstiche nicht annähernd. Sie riet mir zu einer gebrauchten mechanischen Pfaff oder Bernina aus dem letzten Jahrtausend. Grund: Unkaputtbar. Guter Gedanke. Aber Miz Kitty ist ihr Autofahrerleben lang Neuwagen gefahren. Hm. Bei einer Neumaschine riet sie mir zur Kniesteuerung, damit ich beide Hände auf dem Stoff lassen könnte.<br />
Die <a href="http://www.frau-mutti.de/" target="_blank">Frau Mutti</a> hat einen so tollen Profi-Maschinenpark, dass sie mir da so gar nichts raten konnte (oder ich habe es auf Grund meiner sozialen Taubheit auf der re:publica verdrängt), außer Probenähen.<br />
<a href="http://holyfruitsalad.blogspot.de/" target="_blank">Frau Creezy</a> hatte sehr interessante Tipps. Erstens gäbe es bei <a href="http://www.frau-mutti.de/" target="_blank">Ostpaket</a> aufgearbeitete Veritas-und Textima-Maschinen und sie arbeitet mit einer <a href="http://www.w6-wertarbeit.de/" target="_blank">Wertarbeit</a> (ehemals Privileg). Die Privileg, die jetzt das Kind hat, fand ich für den Preis sehr ok.<br />
<a href="http://dichtergarten.de/" target="_blank">La Primavera</a>, gelernte Damenmaßschneiderin hat eine mechanische <a href="http://new.husqvarnaviking.com/de-DE" target="_blank">Huskvarna</a>, unter anderem, weil sie nicht elektronikaffin ist (also Klartext: wenn sie sich Technik nähert, wirds heikel *duckundwegrenn*), die sie als sehr ok., wenn auch langsam beschreibt.<br />
Ich hatte aus irgendeinem Grund <a href="http://www.brothersewing.de/de_DE/" target="_blank">Brother </a>im Kopf. Irgendjemand hatte mal eine. &#8230;ah, jetzt fällt es mir ein, die Ex-Schwiegermutter hatte eine. (Unter mehreren anderen, ihr Hauptgerät war eine Suzuki-Industriemaschine.)<br />
<a href="http://www.singerdeutschland.de/" target="_blank">Singer</a> muss ich nicht mehr, nach der Erfahrung mit der jetzigen (wobei diese auch die Preislage hat, die ich verlassen will, muss ich zur Ehrenrettung der Marke sagen).<br />
Dann gibt es noch <a href="http://www.bernina.com/de-DE" target="_blank">Bernina</a> und <a href="http://www.janome.de/" target="_blank">Janome</a> und dann läuft mir der Arbeitsspeicher über.</p>
<p>Ah, eine <a href="http://www.bernina.com/de-DE/Produkte-de/Produkteubersicht-BERNINA-de/BERNINA-Nah-und-Stickmaschinen-de/BERNINA-3er-Serie-de/BERNINA-de">Bernina</a> -Nähmaschine wurde mir auch empfohlen. Na das ist ja ein Schnuckelchen!</p>
<p>Dann werde ich mich doch mal in den nächste Wochen mit Probenähen beschäftigen.</p>
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		<title>Vogue &#8211; Lost in Chicago</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 11:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nähen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Vogue-Schnitte, für die der Stoff schon wartet: liegen seit dem 2. Mai in Chicago. Man weist darauf hin, daß es bis zu drei Wochen dauern würde, aber ich dachte, das gelte nur für Afrika&#8230; Schauen wir, was passiert. Oder hat &#8230; <a href="http://kittykoma.de/naehen/vogue-lost-in-chicago/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vogue-Schnitte, für die der Stoff schon wartet:<br />
<a href="http://kittykoma.de/2013/05/15/vogue-lost-in-chicago/leinenstoff/" rel="attachment wp-att-8236"><img class="alignnone size-medium wp-image-8236" alt="leinenstoff" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/leinenstoff-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><br />
liegen seit dem 2. Mai in Chicago.<br />
<a href="http://kittykoma.de/2013/05/15/vogue-lost-in-chicago/tracking/" rel="attachment wp-att-8237"><img class="alignnone size-medium wp-image-8237" alt="tracking" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/tracking-400x193.jpg" width="400" height="193" /></a><br />
Man weist darauf hin, daß es bis zu drei Wochen dauern würde, aber ich dachte, das gelte nur für Afrika&#8230;<br />
Schauen wir, was passiert. Oder hat jemand Erfahrung mit amerikanischer Airmail?</p>
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		<title>Jedes Jahr von neuem darüber gerührt sein&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 17:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertag]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- This post is created by Instagrate to WordPress, a WordPress Plugin by polevaultweb.com - http://www.polevaultweb.com/plugins/instagrate-to-wordpress/ --><img src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/3905fefabb2811e29e8022000ae9083e_7.jpg" alt="Jedes Jahr von neuem darüber gerührt sein..." /></p>
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		<title>This is how I work</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 14:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exkurs]]></category>

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		<description><![CDATA[Isabella Donnerhall hat ein Stöckchen geworfen, nicht an mich, aber ich finde es spannend zu lesen, wie andere arbeiten und mich selbst zu beschreiben. (Zum besseren Verständnis, ich setze manchmal noch einen Kommentar zu meiner Job-Arbeitsweise darunter, die ist ganz &#8230; <a href="http://kittykoma.de/exkurs/this-is-how-i-work/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.donnerhallen.de/2013/05/07/this-is-how-i-work/">Isabella Donnerhall</a> hat ein Stöckchen geworfen, nicht an mich, aber ich finde es spannend zu lesen, wie andere arbeiten und mich selbst zu beschreiben.<br />
(Zum besseren Verständnis, ich setze manchmal noch einen Kommentar zu meiner Job-Arbeitsweise darunter, die ist ganz anders als das Schreiben im Blog.)</p>
<p><em>Miz</em> <em>Kitty&#8217;s Tagebuch</em> war schon immer ein klassisches Befindlichkeitsblog (früher sogar ungeoutet und hochgradig anonym), garniert mit Ausflügen in Gesellschaftsanalyse und Kunst- besser Kulturkritik. Mit mir selbst bin ich nun mal geschlagen, da kann ich nichts ändern, das ist mein Leben. Manchmal gibt es Ausflüge in das, was ich &#8220;Miz Kitty&#8217;s Flying Matriarchal Circus&#8221; nenne: Kochrezepte, Haushaltstipps, neuerdings wieder Näharbeiten.<br />
Was die analytischen Dinge betrifft: Ich äußere mich zu bestimmten Themen auch, wenn ich nicht mit dem Strom schwimme. Das mag gerade beim Thema Feminismus mitunter stören, Frauen sind untereinander eher konsenshungrig. Aber mir ist das egal. Ich weiß, dass ich da etwas zu sagen habe. Das hat nichts mit Mangel an Solidarität, sondern mit anderem Blickwinkel auf bestimmte Dinge zu tun und einer Menge sozialer Erfahrung, einer gänzlich anderen als eine Menge anderer Frauen, die sich dazu äußern.<br />
In der Kunst- und Kulturkritik mag ich die die Spitze und Pointe, die aber halbwegs auf Kenntnis und Bildungsinstrumentarium beruht.</p>
<p><em>Digitale Gerätschaften:</em><br />
Ein fast 5 Jahre altes iPhone 2G, dessen Akku unkaputtbar ist, auf dem kaum noch Apps laufen und eines der ersten iPads (beide mit Minimal-Speicherplatz) und ein MacBook 13&#8221;, im Büro steht ein Cinema-Display  mit Bluetooth-Tastatur und Magic Mouse.<br />
<em>Analoge Gerätschaften:</em><br />
Berge von Kladden, die überall rumfliegen. Entweder Clairefontaine mit Linien oder Restbestände von Uromas alten Kontorbüchern (A5), dazu Bleistifte HB und ein <a href="http://www.lamy.com/ger/b2c/al_star/071">Metall-Lamy</a> mit breiter Spitze und dunkelblauer Dokumententinte (der zarte <a href="http://www.pelikan.com/pulse/Pulsar/de_DE.FWI.displayShop.94095./souveraen-schwarz-gruen">Pelikan-Stresemann</a> mit Goldfeder, den ich vor ein paar Jahren geschenkt bekam, ist leider eine unbrauchbare Zicke). In die Kladden schreibe ich Jobnotizen und Synopsen und Figurenporträts. Also meine ungeschrieben Romane. Für seltene, besonders kreative Anfälle gibt es das A4-Künstlerbuch aus Aquarelllkarton, das mir das Kind schenkte, da zeichne ich mit Feder und Japantusche Storyboards hinein. Meine ungedrehten Filme.<br />
(Interessant, wie ich gerade merke, daß meine fiktionalen Versuche &#8211; als Arbeit kann man das nicht ernst nehmen &#8211; für die analogen Gerätschaften reserviert sind.)<br />
Für meine Jobnotizen gibt es außer den Kladden große, weiße A1-Bögen, von denen in einer Beratungsstunde 2-3 nebeneinander liegen. Auf die Bögen kommen große Mindmaps, die mit dicken Filzstiften in klaren Grundfarben geschrieben und gezeichnet werden.<br />
<em>Arbeitsweise:</em><br />
Beim Schreiben: Flow. Wie beim Surfen, die meiste Zeit vergeht beim Warten auf die Welle.<br />
Beim Beraten: Absolut fokussiert, das ist wie gemeinsame Meditation.</p>
<h5><strong>Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?</strong></h5>
<p>Mein Blog läuft nach Textpattern und Twoday seit zwei Jahren auf WordPress. Ich mache seit 1997 meine Firmenhomepages selbst (zuletzt sogar dynamisch, mit selbstgestrickten php-Skripts), da macht ein Blog den Kohl auch nicht mehr fett. Die Twoday-Jahre dienten vor allem der Synergie und waren außerdem dem Umstand geschuldet, dass mein Englisch lausig ist. Ich habe die Movable Type- und WordPress-Tutorials auf Englisch einfach nicht verstanden.</p>
<p>Aber mein allerwichtigstes Tool ist mein Hirn. Da sausen Faktenfetzen durch die Gegend und sortieren sich unter den richtigen Einflüssen, das ist wie mit Interferenzmustern.<br />
Ich recherchiere selten gezielt. Ich googele durch die Gegend oder nutze die Twitterlinks der anderen. Dadurch, dass ich sehr schnell lese, grase ich im Internet wie eine Kuh, da ist ein leckeres Büschel und dort ein duftender Halm und schon bin ich in einer neuen Ecke gelandet und muss mich erstmal zum Mental-Wiederkäuen hinsetzen.  (Entschuldigt bitte diese peinlichen, schrägen Bilder!)<br />
Das Angelesene brodelt in mir, formt ein Thema und irgendwann will es raus, da muss ich auch den richtigen Moment abpassen. Manchmal benutze ich Stimulanzien: Formuliere Headlines, Subtexte oder Fragen, um dem Prozess einen zeitlichen Rahmen zu geben, manchmal kommt der Kick auch von außen, durch eine Deadline oder einen aktuellen Diskurs.<br />
Deshalb schreibe ich auch keine Entwürfe. Ein Text muss raus. Was im Entwurf hängen bleibt, ist ein totgeborenes Kind. Manchmal, wenn der Text zu lang ist (so wie heute) unterbreche ich für eine Nacht. Aber nur, wenn ich einen Plan habe, wo der Text enden wird. Ohne klares Ende setze ich ich mittlerweile eigentlich garnicht mehr hin. Früher sind mir die Texte immer so im Sande verlaufen. Mittlerweile definiere ich den Opener, das Leitmotiv, den Diskurs-Bogen und das Finale.<br />
Daher habe ich auch keine Bookmarkverwaltung und könnte auch nie Linklisten posten wie andere. Manchmal maile ich mir etwas Wichtiges oder schiebe es in Instapaper (was aber bei mir die Garantie ist, daß ich es nicht lese). Ich habe ein paar wenige Bookmarks, praktische Sachen, die ich brauche oder schön finde, Seiten mit websicheren Farben und Hexcodes z.B., ein schöner Kleidschnitt, tolle Schuhe (also alles visuelle Sachen). Schrift und Sprache muß in meinem Kopf gespeichert sein.</p>
<p>Vorträge mache ich mit Powerpoint. Mir ist einfach egal, mit welchem Programm die Bildchen und Stichpunkte arrangiert werden, Hauptsache sie entsprechen dem Look, der mir vorschwebt. (Da hilft mir der Graf.) Ich spreche ohnehin frei und habe mit den Folien nur meine Leuchttürme, an denen ich entlang segele. Ich komme vom Theater. Ich brauche kein Rednerpult oder nur als Requisit, sondern ich habe eine Bühne und ein Publikum, das ich auf eine Reise mitnehmen will.</p>
<p>In den Beratungen lasse ich den Menschen auf mich wirken: Was mir erzählt wird, was ich notiere, dazu Stimme, Körpersprache etc und in mir entsteht ein Bild. Manchmal sind das ein paar Worte, manchmal ein Satz, die das Charakteristische eines Lebenslaufes beschreiben. Ich nenne das den Luziden Moment, den muss ich einfangen. Das passiert sehr früh und darauf baue ich dann alles andere auf und differenziere es.<br />
Dazu gibt es ein paar Persönlichkeitstypen- und Kommunikationssystem-Tools, die eher im Hintergrund laufen, denn ich arbeite nicht mit Fragebögen.</p>
<h5><strong>Wo sammelst du deine Blogideen?</strong></h5>
<p>Die laufen mir zu, einen anderen Teil diktiert mir meine Eitelkeit. Die Hälfte vergesse ich, dann waren sie nicht so wichtig, manche kommen zurück und machen mich penetrant auf sich aufmerksam. Ich schreibe über das, was für mich dran ist. Deshalb habe ich auch keinen Entwurfsspeicher. In den Artikelentwürfen liegt ein einziger, begonnener Artikel zum Thema Religion. Den habe ich zu Ostern begonnen, als die Wessis in meiner Timeline ihre kollektiven Karfreitagsverhöhnungsritale begingen. Vielleicht ist der nächstes Jahr dran.</p>
<h5><strong>Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet</strong></h5>
<p>Im 10-Finger-System tippen. Ich bin aber zu faul, das zu lernen, da ich mit 6 Fingern schon ganz flott schreibe. Ansonsten der Feedreader, dringend, unbedingt und Tweetbot, weil ich da auch mal Sachen ausblenden kann, die nerven.<br />
Ich bin in meiner gesamten Freizeit mit dem iPad zugange, das ist mittlerweile meine Hirn/Welt-Schnittstelle, damit lese ich alles. Geschrieben wird auf dem MacBook.<br />
Und ansonsten: Internet und Zeit sparen? Wer kommt denn auf so eine Idee? Ich lese kaum noch Papier und sehe seltenst fern, da hat ein Verdrängungsprozeß stattgefunden.</p>
<p>Ich bin generell nicht so für Zeit sparen. Effizienz aus Erfahrung ist etwas Gutes, weil sich Vorgänge und Erkenntnisse automatisiert haben. Aber Zeitsparen aus Zeitgeist oder Protestantismus (&#8220;Bei allem, was du tust, schau, daß du es effizienter gestalten kannst!&#8221;) ist gar nicht mehr meins. Ich hatte Jahre das Gefühl, von meinem Job gehetzt zu werden. Eigentlich hat er mich (also ich mich) fast zu Tode gejagt. Alles was Bedeutung hat, braucht seine Zeit und nimmt sie sich sogar. Was noch nicht reif ist, kommt noch mal in den mentalen Brutkasten. Statt Prokrastination benutze ich mittlerweile lieber das Wort Inkubationszeit.</p>
<h5><strong>Benutzt du eine To-Do List-App? Welche</strong></h5>
<p>To Do-Listen mache ich mir nur in hektischen Zeiten, wenn ich viel hintereinander abarbeiten muss, das nicht viel mit mir und meiner eigentlichen Arbeit zu tun hat.<br />
Die sind dann die klassischen Zettel. Entweder Post its, an auffällige Stellen geklebt oder Listen, die abgehakt oder durchgestrichen und täglich auf neue Listen übertragen werden.<br />
Aber: I hate it!<br />
Das sind völlig entfremdete Blöcke von &#8220;Ok., bringen wir es hinter uns!&#8221; und damit verbundenem Gefühl von Heldenmut. Ich bin nicht unbedingt dafür, nach dem Lustprinzip zu arbeiten, da würde meine Steuer nie fertig. Aber in bestimmten Arbeitsbereichen lege ich auf kreatives Chaos großen Wert. Das hält mich offen. Durchgeplante Dinge sind für mich tot, bevor sie angefangen haben. (Großer Unterschied zum Grafen, der alles vom Ende denkt. Das knallt auch oft.) Ich habe eine Idee und eine Menge im Kopf, checke ein paar Grundbedingungen und fange an. Das dauert dann, weil es trial an error ist. Aber wenn ich es einmal in mich rein gelassen habe, kann ich es die weiteren Male.<br />
Ein Unternehmensberater hatte mir mal dringend nahegelegt, dass ich meine Arbeit minutiös durchplanen müsste. Er hatte schon recht, weil sich dann für mich Freizeit und Arbeit besser trennen würden. (Ich habe damit keine Erfahrung  weil ich früher im Job immer Feuerwehr gespielt habe, geplante Sachen waren nur frühmorgens und abends möglich.) Aber ich bin nicht dafür gemacht. Meine Arbeit sollte sich doch weitestgehend nach mir richten.</p>
<p>In den Beratungen gibt es ein festes Ritual, das ist wie eine Messe lesen.</p>
<h5><strong>Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?</strong></h5>
<p>Ich telefoniere nur noch, wenn es unbedingt nötig ist. In meinen Anfängen in der Filmbranche habe ich 70-100  Telefonate täglich geführt (später wich die Kommunikation auf Mail aus und alle kriegten einen Depri, weil das Telefon nicht mehr ständig klingelte, weil das ja Zeichen von gut laufendem Geschäft war). Ich bin perfekt in Kundengesprächen, aber es nervt und zieht Energie.</p>
<p>Ein Smartphone ist für mich nicht mehr wegzudenken, auch wenn ich es nicht zum Telefonieren nutze. Ansonsten? Mein Leatherman. Eine Kaffeemaschine. Und ein Eckchen, das nur mir gehört. Ich brauche ein festes Revier. Ein Sessel, einen Bürostuhl.<br />
On the fly zu arbeiten, ist gar nicht meins. Deshalb wären Reisejobs auch nichts für mich.<br />
Wenn ich unterwegs bin, dann bin ich Kartenfetischstin. Entweder digital oder analog. Früher hatte ich zum Trampen eine auf dünnen Nylonstoff gedruckte Generalstabskarte dabei. (die noch immer in einer Kiste liegt, nun aber eher historischen Wert hat) Auch alte Wanderführer liebe ich sehr. Aber nur mit Übersichtskarten. Ich muß drauf schauen können. (das gilt auch generell für alle andere Arbeit, ich brauche die Distanz für die Übersicht)</p>
<h5><strong>Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?</strong></h5>
<p>Mich mit Steilvorlagen, kühnen Schlußfolgerungen und Statements blamieren vielleicht? Meine Mischung aus großem Auftritt, Furchtlosigkeit und Ignoranzpotenial ist vielleicht nicht so ganz frauentypisch. Das ist zwar nicht unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal aber eine Art Markenzeichen, denke ich. (und es ist von Hasenherzigkeit und Skrupeln im kleinen Kämmerlein gesund konterkariert)<br />
Ich bin analytische Denkerin und nicht sooo kreativ wie ich gern wäre. Wenn ich dem Raum gebe, kann ich Sachen, die andere nicht so gut können.</p>
<h5><strong>Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?</strong></h5>
<p>Nichts. Ich war noch nie Freundin von Musikteppichen. Dazu ist mir Musik zu wichtig und ich bin nicht multitaskingfähig genug. Manchmal benutze ich sie als Inspiration, beim freien Schreiben auf Papier, beim Malen und Nachdenken und ich denke nach beim Kochen, Nähen und Putzen, also höre ich dabei oft Musik, Techno, Rock, Klassik. Vollkommen eklektisch, Hauptsache dramatisch-emotional.<br />
Außerdem habe ich das Gefühl, daß ich meinen Partner mit meiner Musik stören könnte. Deshalb läuft Musik vor allem, wenn ich allein bin und ich mir ausgiebig meinen Raum nehme, den ich ansonsten nur im Kopf habe.</p>
<h5><strong>Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?</strong></h5>
<p>Definitiv Eule. Ich werde gegen 8 oder 9 Uhr wach und brauche ewig zum Starten. Wenn ich dann warm bin, gehen kreative und kopfintensive Sachen am besten von 16-22 Uhr (+/- 1 Stunde). Morgens mache ich am besten blöde, entfremdete Dinge.<br />
Mittlerweile mache ich ganz gern ein Nachmittagsschläfchen, denn mein Kern-Arbeitspensum ist gesundheitsbedingt immer noch niedrig und bei drei Stunden am Tag.<br />
Ich weiß nicht, ob das noch mal anders wird.</p>
<h5><strong>Eher introvertiert oder extrovertiert?</strong></h5>
<p>Introvertiert. Allein oder mit jemand Vertrautem zu zweit sein spendet mir Kraft. Viele Menschen und Kontakt kosten mich Kraft.<br />
Wenn ich allerdings vor allem Sender bin, auf einem Podium zu Beispiel oder vor einem Auditorium oder meine Position und Gewolltheit geklärt ist, ich also niemanden kommunikativ &#8220;erobern&#8221; muss, bin ich recht gesellig. Aber danach muss ich mich dringend ausruhen, manchmal klappe ich ganz unvermittelt zusammen.<br />
Die meiste Kraft bekomme ich, wenn ich allein in weiter Landschaft bin und ein Hüttchen für mich habe. Ich bin also die klassische Einsiedlerin.</p>
<h5><strong>Wer sollte diese Fragen auch beantworten?</strong></h5>
<p>Das lassen wir mal aus, denn s.o. ich bin introvertiert und hätte das Gefühl jemanden damit zu belästigen.</p>
<h5><strong>Der beste Rat den du je bekommen hast?</strong></h5>
<p>&#8220;Du bereust, was du nicht getan hast.&#8221;</p>
<h5><strong>Noch irgendwas wichtiges?</strong></h5>
<p>*räusper* Sex ist wichtig. Sehr sogar. Das vergisst frau bei allen Verstricktheiten ganz schnell.</p>
<p>Mittlerweile gibt es sehr viele Blogposts zum Thema, die Isabella hier <a href="http://www.donnerhallen.de/2013/05/12/so-arbeiten-andere-bloggerinnen/">sammelt</a>.</p>
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		<title>Junge Garde im Mai</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 10:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[#dmwde]]></category>
		<category><![CDATA[#rp13]]></category>
		<category><![CDATA[basecamp]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[So, das war eine wilde Woche. Am Sonntag Abend Schnitzel im Alpenstück mit Internetmenschen aus Stuttgart und Köln. Am Montag einige Jobs (wenn die Leute grade in Berlin sind). Am Dienstag dann re:publica-Damenkaffeetrinken, so wie das letzte Jahr. Da habe &#8230; <a href="http://kittykoma.de/leben/junge-garde-im-mai/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So, das war eine wilde Woche. Am Sonntag Abend Schnitzel im Alpenstück mit Internetmenschen aus Stuttgart und Köln. Am Montag einige Jobs (wenn die Leute grade in Berlin sind). Am Dienstag dann re:publica-Damenkaffeetrinken, so wie das letzte Jahr. Da habe ich doch endlich mal <a href="http://anneschuessler.com/" target="_blank">Anne Schüssler</a> kennengelernt. Und ich muss gestehen, ich bin leicht verknallt in die Mischung, die in dieser Frau steckt: Technik und Kunst, weiblich und analytisch, open minded und aufm Punkt, wertvoll und modern, sanft und klar. Doch, das gibts.<br />
Auf der re:publica ging es weiter mit dem Kennenlernen von Menschen aus dem Internet. <a href="http://www.frau-mutti.de/">Frau &#8230; äh Mutti</a> zum Beispiel, <a href="http://bruellen.blogspot.de/">Frau Brüllen</a>, eine Dame, die aus der Schweiz kam, behauptete, nicht zu bloggen und die ich deshalb nicht googlen kann (??? war dsa wirklich so?), die <a href="http://pepa.urteilskraft.de/">Frau Pepa</a>, <a href="http://www.littlejamie.com/">Littlejamie</a>, die genau war, wie ich sie mir vorstellte und die <a href="http://www.elfengleich.de/">Frau Elfengleich</a>, die genau wie die Letztgenannte ein Selbstbau-Blog besitzt.<br />
Die Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig, mir fegt mal wieder mein soziales Herausgefordertsein das Hirn leer. (Aber das haben wir ja alle ein bisschen.)</p>
<p>Am Dienstag abend gab es noch eine Veranstaltung der <a href="http://www.digitalmediawomen.de/">Digital Media Women</a> im <a href="http://www.digitalmediawomen.de/">BASE_camp</a> zum Thema <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2013/05/09/meet-people-who-take-you-up-dmw-themenabend-zur-republica-2013/">Reich werden mit dem Internet</a>. Was allerdings eher ein Joketitel war, um Leute in die Friedrichstraße zu locken. Es ging um Unternehmerinnen, Geld verdienen, Strategien und Wagemut. Und da hatten wir wieder unser altes Problem: Die Fragen an die Damen auf dem Podium (Frau aus dem Westen &#8211; kein Kind und &#8220;liiert&#8221;, Frau aus dem Osten &#8211; Mann und Kinder, Französin &#8211; Mann und Kind) drehten sich nur um ein Problem:<br />
- Wie kann ich das Risiko eingehen, ein Unternehmen zu gründen, wenn ich Kinder ernähren muss?<br />
- Wie kann frau eine gut laufende Firma leiten, wenn frau ein Kind hat?<br />
- Wer passt auf das Kind auf, wenn Mama Chefin ist?<br />
Auf die letzte Frage fiel die Französin Catherine Barba fast vom Stuhl und verwies nach ein paar Sekunden Überlegens auf ihren Mann, die Nanny und sich selbst, die als Chefin doch schließlich das Kind mit in die Konferenz nehmen könne.<br />
Auch die Moderatorin Sanja Stankovic lenkte ein und teilte ihre Erfahrungen mit, dass Frauen im Gegenteil in der Selbständigkeit und Kindern viel besser arbeiten könnten. &#8211; Was auch meine Erfahrung ist. Female Entrepreneurship ist anders. Aber es nicht zwingend, nur kleine Brötchen mit bunten Streuseln zu backen.<br />
Ich nehme wiederum gern meine Rolle als grantelige mittelalten Dame ein, wenn ich sage: Das kann doch wohl nicht sein, dass weibliches Unternehmerinnentum bereits in den Präliminarien steckenbleibt, weil Kinderaufzucht als alleinige Aufgabe der Mutter betrachtet wird und der langweilige Teilzeitjob oder Hausfrauendasein bemäntelnde &#8220;Projekte&#8221; eine respektable Ausbildungs- und Berufsbiografie ruinieren.<br />
In Trennungsfall alleinerziehende Mütter und ihre Kinder zu Sozialfällen (mit allen damit verbundenen Demütigungen) macht und Männer zu halbruinierten Zahleseln.<br />
(West-)Deutschland ist in dieser Hinsicht Entwicklungsland und dass wir uns damit nicht zufrieden geben, ist wichtiger als Nebenkriegsschauplätze, wer was wie sagt, ob das jetzt sexistisch ist und ob es Genderklos gibt. (Eine Frau, die ein Unternehmen leitet und Kinder hat, würde sich auch nicht wegen solchem Pipifax mit Männeren und ihresgleichen rumstreiten.) Dass Frauen an an einem solchen Abend ausschließlich solche Fragen haben, also schon in den Anfängen des Geldverdienens als Unternehmerin oder Führungskraft riesige Schwierigkeiten sehen, wäre einen viel lauteren #aufschrei mit nachfolgendem gesellschaftlichen Diskurs wert.</p>
<p>Ich versuche seit gestern die re:publica zu fassen und bin noch nicht ganz durch damit. Außerdem haben das andere besser gemacht: Die <a href="http://www.frau-indica.de/1749/bericht-aus-digitalien-ii">Frau Indica</a> und <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2013/05/republica-2013-rp13/">Thomas Knüwer</a> zum Beispiel.<br />
Ich sehe einen Professionalisierungstrend in Bezug auf Blogs und Social Media und ich finde den gut. Welche Form das annimmt und ob das neben guten Sachen, wo klar ist, dass man damit Geld verdienen will, weil es gute Arbeit ist, nicht auch viel Verarsche und Generve geben kann, weil Leute ihre persönlichen Kanäle plötzlich nutzen um andere mit Marken- und Produktbotschaften (für die sie einen Appel und n Ei bekommen) vollzuspammen, wird man sehen. In diesem Zusammenhang fand ich den (unsichtbaren, weil verpackt) Werbeblock für das Bezahlsystem Leetchi beim Iron-Blogger-Panel ziemlich grenzwertig. Aber ich mag da empfindlich sein, beim Fernsehen ist die strikte Trennung von Werbung und Programm gefordert gewesen und wurde ständig umgangen.<br />
Mir geht es um eines: Ich möchte auch in Zukunft im Internet mit authentischen Menschen zu tun haben und nicht mit Markenbotschaftern.<br />
Ich hatte darüber hinaus das Gefühl, dass die reinen Internet-Business-Menschen etwas verloren in Grüppchen herumstanden. Irgendwann hatten sie sich gegenseitig erzählt, welches Copycat sie gerade am Laufen haben oder welche Firma ihnen gerade die Dienstreise bezahlt.</p>
<p>(Kleine Anekdote am Rande: Ich setzte mich am Montag morgen aus Pflichtbewußtsein an den Rechner, um in dem voll moderierten Forum, in dem ich ehrenamtlich mitarbeite, neue Moderatoren anzuleiten, damit sie nicht völlig verloren rumhängen und klinkte deshalb morgens die Eröffnung der re:publica aus. Die Hälfte der bezahlten Administratoren wiederum waren auf Kosten ihres Arbeitgebers in der Eröffnung anwesend. Das mache ich auch nicht noch mal. Das sind die haarscharfen Trennlinien zwischen Crowdsourcing und Professionalisierung.)</p>
<p>Die Panels sind für mich nach wie vor nicht die Hauptsache. Dazu sind sie oft zu leichtgewichtig und wenig professioniell. Ich sehe das gespalten, einerseits ist es gut, Bereiche zu haben, die noch offen, beweglich und nicht von männlichen oder weiblichen meinungsführenden Silberrücken dominiert sind. Graswurzelimpulse sind wichtig. Andererseits drehen sich mir bei Gestammel und Nichtinformation, weil das Thema nicht richtig ausgearbeitet oder noch schlechter präsentiert ist, die Zehennägel hoch. Das habe ich schon zur Genüge, wenn ich Präsentationsseminare halte, da holt mich der Beruf ein. Weil es dazu passt, in eigener Sache: Ich nehme es sportlich, wenn meine Idee für ein Panel abgelehnt wird. Ich lasse mir aber ungern im Zusammenhang damit dämlich kommen. (und wie ich hörte, war ich da nicht die Einzige, die diese Erfahrung machen durfte) Höflichkeit und Stil würden roten Lippenstift professionell ergänzen und so etwas wie Format ergeben. Irgendwann geht es vielleicht auch mal über diesen Tellerrand und diese Suppe hinaus, auf der frau gerade auf der Wurst mitschwimmt. Da ist souveränes Verhalten in konfliktreichen und hektischen Situationen eine Grundforderung.</p>
<p>Im Ironblogger-Panel hatte ich Spass und die Ironmutti <a href="http://antischokke.de/">Antischokke</a> hat den coolsten Auftritt e<del datetime="2013-05-11T13:42:11+00:00">v</del>bber hingelegt. Auch das Karrierebibel-Panel erfreute mich, wenn ich auch inhaltlich dazu eine andere Meinung habe.<br />
Was mich bei der re:publica ungeheuer pusht, ist die Energie, die unterwegs ist. Da fliegen Ideen durch die Lu<del datetime="2013-05-10T15:22:07+00:00">sf</del>t, da gibt es viel zu Lachen, noch mehr zu trinken und endlich sieht man die Nichtberliner Live, die man ansonsten nur liest. Das ist ein Gefühl, wie auf einer großen Wolke zu schweben. Klassentreffen halt. Da fand ich den Abschlußsong auch passend und den emotionalen Gipfel.</p>
<p>Ich wünsche mir, da es noch lange so bleibt und die SEO- und Marketing-Fredis, denen das Internet und sein Potential ansonsten im Leben am A&#8230; vorbei geht, lange draußen bleiben.</p>
<p>PS. Ob ich nächstes Jahr dabei sein werde, weiß ich nicht. Solange die Early-Bird-Blogger-Tickets vor allem an Firmen gehen, eher nicht. Der Graf hat dieses Jahr mein Ticket mitbezahlt. Ich hätte es mir nicht leisten können.</p>
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		<title>Fingerübung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 21:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nähen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von 14 bis 24 habe ich eine Menge Klamotten genäht. Daher rafft es mich vor allem im Frühling, in die Stoffkiste zu greifen und das eine oder andere Kleid zu nähen. Vor allem seit ich in den Läden in meiner &#8230; <a href="http://kittykoma.de/leben/fingerubung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von 14 bis 24 habe ich eine Menge Klamotten genäht. Daher rafft es mich vor allem im Frühling, in die Stoffkiste zu greifen und das eine oder andere Kleid zu nähen. Vor allem seit ich in den Läden in meiner Umgebung so gut wie nichts mehr in meiner Größe kaufen kann. Außerdem ist es gut für mein Konzentrationsvermögen, das kann ich so trainieren.</p>
<p>Bei dem Stufenrock im Winter habe ich mir noch fast die Finger gebrochen, so ungewohnt war das. Am ersten Mai begann ich mit einer Kombi aus Faltenrock und Oberteil und bin nun um einige Erkenntnisse reicher.</p>
<ol>
<li>Burda-Schnitte sind Sch&#8230; Der Faltenrock hat eine Zeichnung, in der die Falten symmetrisch liegen, aber schon der gesunde Menschenverstand sagte beim Anblick der technischen Zeichnung, das das so nicht geht. War auch so. Viele andere Schnitte sind einfallslos, unraffiniert und haben Kirchentagschick.<br />
Die Hefte scheinen mittlerweile Variationen von drei Grundschnitten zu beinhalten. War das früher schon so?</li>
<li>Ich kanns noch, wenn auch langsam. französische Nähte, Kappnähte, Blindsaum mit Maschinenstich etc. pp.</li>
<li>40er Jahre-Viskosekrepp aus dem Omi-Bestand, der, wenn er gewaschen wird, nur noch halb so groß ist, kann mit Stärke wieder großgebügelt werden und das hält dann auch.</li>
<li>Kitty, merke dir endlich, auch nach 20 Jahren Versuchen: Karos stehen dir nicht!</li>
<li>Hier sehen sie  nun das Modell, in dem ich aussehe wie eine Trümmerfrau beim Sonntagsspaziergang. (Nein, ich ziehe es nicht an und fotografiere mich damit!)</li>
</ol>
<p><a href="http://kittykoma.de/2013/05/05/fingerubung/trummerfrauenkleid/" rel="attachment wp-att-8177"><img class="alignnone size-medium wp-image-8177" alt="trümmerfrauenkleid" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/trümmerfrauenkleid-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<div id="attachment_8176" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://kittykoma.de/2013/05/05/fingerubung/trummerfrauenkleid2/" rel="attachment wp-att-8176"><img class="size-medium wp-image-8176" alt="Kappnähte, weil der Stoff angestückelt werden mußte." src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/trümmerfrauenkleid2-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kappnähte, weil der Stoff angestückelt werden mußte. Gelber Heftfaden kommt noch raus.</p></div>
<div id="attachment_8175" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://kittykoma.de/2013/05/05/fingerubung/trummerfrauenkleid3/" rel="attachment wp-att-8175"><img class="size-medium wp-image-8175" alt="Maschinenblindsaum, links von innen , rechts am Pfeil der winzige Stich, der außen zu sehen ist." src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/trümmerfrauenkleid3-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Maschinenblindsaum, links von innen , rechts am Pfeil der winzige Stich, der außen zu sehen ist.</p></div>
<div id="attachment_8174" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://kittykoma.de/2013/05/05/fingerubung/trummerfrauenkleid4/" rel="attachment wp-att-8174"><img class="size-medium wp-image-8174" alt="Perlmuttknopf und Reissverschluß (Stoffkante, wie ich sehe, noch nicht ausgebügelt)" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/trümmerfrauenkleid4-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Perlmuttknopf und Reissverschluß (Stoffkante, wie ich sehe, noch nicht ausgebügelt)</p></div>
<p>Hm, das kommt jetzt entweder zurück in meine Kiste oder jemand meint, Karos stehen ihr. Der Rock läßt sich problemlos verkleinern bis zur 38, dann sind die Falten auch besser zu legen.</p>
<p>Ich warte derweil, bis die von <a href="http://glamourdick.me/" target="_blank">Mr. Glamourdick</a> gesponsorten Vogue-Schitte ankommen, dann geht es weiter&#8230;</p>
<p>PS: Schade um die schöne Seide!</p>
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		<title>Tag der Arbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 20:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nähen]]></category>
		<category><![CDATA[biokiste]]></category>
		<category><![CDATA[burda schnitte]]></category>
		<category><![CDATA[seatrekking]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch geputzte Fenster sieht der 1. Mai doch viel besser aus. Und ich freue mich jedes Mal diebisch, daß ich nicht mehr die Plastenelke antüdeln, zu Winkelementen greifen und am Ende des Tages die volksfestbesoffenen Asis ansehen muß. Als Kind fand ich &#8230; <a href="http://kittykoma.de/leben/tag-der-arbeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Durch geputzte Fenster sieht der 1. Mai doch viel besser aus. Und ich freue mich jedes Mal diebisch, daß ich nicht mehr die Plastenelke antüdeln, zu Winkelementen greifen und am Ende des Tages die volksfestbesoffenen Asis ansehen muß.<br />
Als Kind fand ich das alles faszinierend, da saß ich immer mal auf einer Ehrentribüne und unten gabs MIlitärparade (besser gesagt Vorbeimarsch) mit Tambourmajor, Cabrios, in denen Kommandeure standen (gibts einen Namen dafür, den hab ich nur vergessen) und Raketenwerfern. (Tiefe frühkindliche Prägung: Millitärmärsche! Die besten sind übrigens von Beethoven.)<br />
1981, zum selbständig denkenden den Menschen mutiert, war bei mir Schluss, zunächst innerlich, ich wußte, einmal muss ich noch, bis ich volljährig und aus dem Gymnasium raus bin. Dafür gab es auch einen konkreten Auslöser.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 360px"><img alt="" src="http://www.helmutcaspar.de/von06/gesch06/verlor.jpg" width="350" height="497" /><p class="wp-caption-text">Da lachen sie noch, sechs Wochen später knallts&#8230;</p></div>
<p>Die Kreisparteileitung, Nationale Front, das Oberste Kundgebungsbüro (oder wer auch immer das organisierte) des Oderkaffs hatte beschlossen, daß es doch toll aussähe, wenn die Gymnasiasten der Stadt einen Fahnenblock bilden würden und daß dieser Fahnenblock am Anfang und am Ende der Kundgebung marschieren könne.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_L9DSMHI2gsk/TMyCdBSL4KI/AAAAAAAAAKI/nnPju6FGt48/s1600/ddr_mai_demo.jpg" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">So ungefähr.</p></div>
<p>Was einmal hieß, wir mussten da über Gebühr rumhängen und uns die Parolen anhören und andererseits mich unheimlich ärgerte, da als Bestandteil eines laufendenden Potemkinschen Dorfes unterwegs zu sein. Mein Gefühl war: Wenn das gut ankommt, laufen in 10 Jahren ein paar Hanseln, die sich noch nicht drücken dürfen, mit Wink- und Sichtelementen einige Stunden im Kreis um die Ehrentribüne, um die winkenden Greise darauf zu erfreuen. Gott sei Dank kam es nicht mehr dazu.<br />
Wir übten uns in passiver Aggression. Die zum lächeln aufgeforderten Mädchen lächelten nicht und die Jungs, die diese hohen Fahnen tragen mussten, stellten sich nach Leibeskräften blöd an und wackelten und wankten mit diesen Dingern herum. Mehr ging leider nicht, wir wollten schließlich alle noch Abitur und einen Studienplatz.</p>
<p><a name=veritas></a>Daher war ich gestern gar nirgendwo unterwegs. Unten vor der Tür demonstrierte der DGB-Dachverband auf Motorrädern, die Jungs hatten Spaß und ich übte mal wieder meine eingerosteten Nähkünste.<br />
In diversen Kammern habe ich noch immer größere Stoff-Vorräte und die derzeitige wunderbar weibliche Mode, die ohne großartige High-Tech-Materialien und -Verarbeitung auskommt, ist gut selbst machbar. (Das Kindchen hat zwar ne tolle Overlock-Maschine, aber die ist selbst mir Technik-Freak zu kompliziert, als daß ich mal eben vorbeikommen und was zusammennähen könnte.)<br />
Meine alte Veritas habe ich vor 5 Jahren wegwerfen müssen, weil der Motor zu schmoren begann und ich bereue es jetzt etwas. Der Antrieb wäre vielleicht zu ersetzen gewesen, denn darüber hinaus war sie stabil, weil aus Metallguß und hatte ein klares Stichbild. Die Singer, die mir das Kind geschenkt hat, eiert im Unterfaden ziemlich oft, so wie ich es nur von meiner allerersten Schwingschiff-Victoria kenne.<br />
<img class="alignnone" alt="" src="http://bild3.qimage.de/original-victoria-schwingschiff-foto-bild-68072563.jpg" width="480" height="360" /></p>
<p>Also knibbelte ich gestern den ganzen Tag an einem simplen Faltenrock aus schwarzrosa karierter Dupionseide. Ich habe noch etwas schwarzen Crêpe de Chine aus der Omikiste, das wird noch eine kleines Oberteil mit karierten Blenden dazu, allerdings werde ich stückeln müssen, der ist so komisch proportioniert. Gute Gelegenheit, mal wieder französische Nähte auf Seidenpapier zu üben.<br />
Dazu habe ich mir Burda-Schnitte runtergeladen. Ey Leute, gehts noch? 89 pdf-A4-Seiten für ein Schnittmuster??? Irgendwie ist das noch keine optimale Technologie.<br />
&#8230; Fotos gibt es, wenn ich fertig bin.</p>
<p>Kommen wir zum Kapitel <strong>Biokiste</strong>:<br />
<a href="http://kittykoma.de/2013/05/02/tag-der-arbeit/broccolihuhn/" rel="attachment wp-att-8153"><img class="alignnone size-medium wp-image-8153" alt="broccolihuhn" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/05/broccolihuhn-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><br />
Irgendwie ist das Bild am unteren Rand etwas unscharf&#8230;<br />
Also, ich habe das, was übrig war, nämlich (im Nudelwasser blanchierten) Broccoli, eine Möhre, mit Hähnchenbrust, Knoblauch und viel Chili im Wok angebraten und noch zwei Eßlöffel Hoisin-Soße dazugegeben. Die graubraunen Fäden sind keine Regenwürmer, sondern Süßkartoffel-Buchweizen-Nudeln.<br />
Der Graf bekam einen halben Liter Orangensaft. (Nicht, weil ich nichts abgeben wollte, sondern weil er leidend ist und nichts essen mag.)<br />
Jetzt sind noch zwei Datteln und eine Banane übrig und morgen kommt eine neue Kiste.</p>
<p>Dann las ich heute etwas, was mich echt triggerte. Ich bin ja sonst eher skpetisch bis zynisch, was Trendsportarten angeht. (Da erinnere ich mich gern an RTL Samstag Nacht &#8220;Extreme Mitessing&#8221; &#8220;Streetchess&#8221; &#8220;Extreme Homerunning&#8221;, ja Privatfernsehen war mal cool und innovativ&#8230;)<br />
Aber die Aussicht, mit gutem Equipment Küstenwanderungen im Wasser zu unternehmen, <a href="http://www.aetem.de/" target="_blank">Seatrekking</a> genannt, ist der Hammer! Da würde ich sogar auf Spezialequipment sparen wollen, was ich sonst immer blöde und überflüssig finde.<br />
Ich habe das ja schon mal gemacht, vor 11 Jahren. Da mein Bruder mein Kajak mit in dem Urlaub genommen hatte, bin ich halt um den Stechlinsee geschwommen. Ich hatte einen Neoprenanzug an, damit es nicht so kalt ist und einen wasserdichten Brustbeutel mit etwas Notfallausstattung.<br />
Ich habe sogar mal eine Kurzgeschichte geschrieben, die &#8220;Das Meer-Projekt&#8221; hieß, in der es um Menschen ging, die auf dem Grund von Flüssen in Richtung Meer wandern.<br />
Mit kleinen Flossen, Schnorchel und Taucherbrille hätte man dann auch noch die Welt unter sich vor Augen, mit Zelt und trockenen Klamotten im Gepäck müsste man nicht mehr zurück und könnte an schönen Stellen übernachten. Das einzige Problem würde ich darin sehen, dass bestimmte Stellen bei hohem Seegang gefährlich werden.<br />
Das kommt auf meine Bucketlist, auf der ja auch noch eine Skiwanderung in Norwegen steht.</p>
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		<title>Besen putzen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein häuslicher Arbeitsanfall sondergleichen. Fenster geputzt, Wohnung auch. Jede Dielenritze ausgesaugt, weil es darin manchmal krabbelt (altes Gemäuer eben) Boden gefeudelt, Kuchen gebacken. Das reicht jetzt aber wieder für ein paar Tage. Biokiste Das getan, was ich immer gern mache, &#8230; <a href="http://kittykoma.de/leben/besen-putzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein häuslicher Arbeitsanfall sondergleichen. Fenster geputzt, Wohnung auch. Jede Dielenritze ausgesaugt, weil es darin manchmal krabbelt (altes Gemäuer eben) Boden gefeudelt, Kuchen gebacken. Das reicht jetzt aber wieder für ein paar Tage.</p>
<p><strong>Biokiste</strong><br />
Das getan, was ich immer gern mache, in einem Rundumschlag verwendet, was da war. Pastinake, Mohrrübe, Tomate aus der Kiste und noch Zucchini und Broccoli von voriger Woche.<br />
<a href="http://kittykoma.de/2013/04/30/besen-putzen/gemuesepfanne/" rel="attachment wp-att-8140"><img class="alignnone size-medium wp-image-8140" alt="gemuesepfanne" src="http://kittykoma.de/wp-content/uploads/2013/04/gemuesepfanne-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><br />
Ich habe alles in neutralem Öl im Wok (mit Deckel) angebraten, der wird für Olivenöl zu heiß. Pfeffer, Salz, eine Prise Zucker, ein Stich Butter, Zitronensaft und Parmesanspäne drauf, fertig.<br />
Es gibt diverse Streitereien, ob Bio nun besser schmeckt. Angeblich nicht. Die lagerfähigen Möhren würde man im Supermarkt nicht bekommen, die sehen aus wie kleine Rüben und schmecken leicht bitter. Bitter ist ja ein Geschmack, der vielen Nutzpflanzen abgezüchtet wird. Schade eigentlich. Ansonsten ist alles eben gigantisch frisch, selbst nach 4 Tagen im Gemüsefach noch. <em>Das</em> schmeckt man.<br />
Am Abend bekam der Graf dann Kiwi-Bananensaft. Ich muss den Guten wieder aufpäppeln, der hängt ein bisschen durch&#8230;</p>
<p>Und jetzt, Mädels, ab auf den Besen, wir haben gleich noch Spaß!<br />
<img class="alignnone" alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a1/D%C3%BCrer_-_Hexensabbat.jpg" width="509" height="698" /><br />
(hübsche Hexen waren leider aus, bzw. kollidieren mit meinem Verständnis von Kunstgeschichte, lieber Dürer als einen wohlgefälligen Fleischmaler)</p>
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		<title>Ansonsten</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kitty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[wackele ich so durch diesen Montag. Vor einigen Tagen Vogue-Schnitte recherchiert, gezögert erstens aus Geldmangel, zweitens, weil die Versand-Kosten den Preis überstiegen und dann die Idee gehabt, sie mir schenken zu lassen. Inzwischen sind sie aus dem Sale raus und &#8230; <a href="http://kittykoma.de/leben/ansonsten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>wackele ich so durch diesen Montag. Vor einigen Tagen Vogue-Schnitte recherchiert, gezögert erstens aus Geldmangel, zweitens, weil die Versand-Kosten den Preis überstiegen und dann die Idee gehabt, sie mir schenken zu lassen. Inzwischen sind sie aus dem Sale raus und mehr als doppelt so teuer. Zum Kotzen!</p>
<p>Irgendein kluger Rabe hat wohl gelesen, was ich gestern über das freie Elsternnest im Hof schrieb und an seine Verwandten weitergesagt. Nun gibt es wieder mehrere lautstarke Interessenten.</p>
<p><strong>Biokiste:</strong> Die Bananen und Birnen sind gemeinsam mit Joghurt, Quark oder Hüttenkäse mein Frühstück, die Datteln ißt der Graf und die Orangen trinkt er als Saft.<br />
Morgen probiere ich <a href="http://kittykoma.de/2013/04/27/mein-erstes-mal/#comment-41587">Frau Kaltmamsells Pastinakensalat</a> aus.</p>
<p>Wenn wir einmal beim Essen sind: <a href="http://rainbowda.sh/" target="_blank">Map</a> hatte in <a href="http://kleinerdrei.org/2013/04/notizen-aus-tokyo/" target="_blank">Kleinerdrei</a> dieses <a href="http://youtu.be/5z0e-GKJA10">Video</a> verlinkt. Allerliebst. Ich schaue mir so etwas am liebsten ohne Ton an, <a href="http://www.silentcooking.com/" target="_blank">Silentcooking</a> mag ich deshalb auch sehr. Menschen bei der Zubereitung von Nahrung. Sehr schön.<br />
Ich suche nun ein Video, das mir zeigt, wie jemand Teig für Tarte macht. Ich habe gestern schon geschaut, aber die meisten mogeln sich um die schlichten, aber nicht so einfachen Dinge, wie Teig kneten und auswalzen herum und fangen gleich damit an, den Teig in der Tarteform zu haben. Hat jemand einen Tipp?</p>
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